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Aktuelles

Literaturdatenbanken, Online-Zeitschriften und Open-Access zum Thema Integration/Inkluion

Eintrag vom 29.07.2010

Die InKö-Literaturdatenbank bietet eine Reihe von Literaturquellen im Bereich Integration/Inklusion an, die Sie über die Schlagwortübersicht oder als direkte Eingabe recherchieren können.

Zur weiteren Recherche finden Sie unter folgendem Link eine Übersicht über Literaturdatenbanken und Online-Zeitschriften, in denen Quellen und Artikel im Themenbereich Integration/Inklusion enthalten sind. Mitaufgenommen sind nun auch Open Access-Plattformen, ein erfreulicher Trend, wissenschaftliche Informationen für interessierte Leser frei zugänglich zu machen.

Wer eine Portion Zeit zur Verfügung hat, der kann hier nach Belieben recherchieren. Und wird definitiv fündig werden..


"Menschenrechte inklusive!"

Eintrag vom 26.07.2010

Unter dem Motto "Menschenrechte inklusive" findet am Dienstag, 17. August 2010 ein Fachtag in Lüneburg statt, bei dem die Diskussion im Vordergrund steht, wie die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Bildung und Erziehung aussehen kann und ob und wie eine inklusive Praxis innerhalb der bestehenden systemischen Strukturen realisiert werden kann.

Das Programm zum Fachtag "Menschenrechte inklusive!" finden Sie, wenn Sie untenstehendem Link folgen.

Weitere interessante Termine zu Veranstaltungen rund um (schulische) Integration / Inklusion können Sie in unserer Rubrik "Termine" finden.


Schulische Integration / Inklusion in den Medien

Eintrag vom 22.07.2010

In der Rubrik "Schulische Integration / Inklusion in den Medien" in unserem Informationsbereich finden Sie derzeit eine große Anzahl aktueller Presse-, Radio- und TV-Berichte. -Viel Spaß beim Stöbern!

Sie gelangen zu diesem Bereich über die Navigation: "Informationen" > "Schulische Integration / Inklusion in den Medien"

Unter vielen anderen Nachrichten finden Sie dort beispielsweise einen Zeitungsbericht zur Umsetzung der UN-Konvention in Bonn..


Inklusion in NRW - Die Umsetzung der UN-Konvention im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung

Eintrag vom 22.07.2010

Die Fraktion der SPD und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen haben Stellung genommen zur Umsetzung der UN-Konvention in NRW. Er soll feste Verankerung im Koalitionsvertrag finden und gibt eindeutige Signale, dass die allgemeine Schule endgültig als der Regelförderort anerkannt wird. Lesen Sie den Antrag der beiden Fraktionen (Drucksache 15/26) und die ersten Bemühungen der designierten Schulministerin Sylvia Löhrmann auf dem Weg zu einer "Schule für alle"!


Hamburg hat gesprochen - Schulreform abgelehnt

Eintrag vom 19.07.2010

Der Gesetzesentwurf zur sechsstufigen Grundschule wurde von Hamburgs Bürgern im gestrigen Volksentscheid abgelehnt, der Verband der deutschen Philologen freut sich, die Frage bleibt, wer noch...!


"Die Hamburger Schulreform wird ein Erfolgsmodell"

Eintrag vom 19.07.2010

Interview mit Peter Daschner, Leiter des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung.

"Am [vergangenen] Sonntag [haben] [.] die Hamburger Bürger über die geplante Schulreform [abgestimmt] [.]. Dabei geht es um die Frage, ob die Kinder des Stadtstaates zukünftig länger gemeinsam lernen: in einer sechsjährigen Primarschule. Neuesten Umfragen zufolge ist der Ausgang des Volksentscheids ungewiss. bildungsklick.de wollte vom Leiter des Hamburger Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Peter Daschner, wissen, welche Auswirkungen ein Votum für oder gegen die Schulreform haben wird."


"Inklusive Bildung sondert kein Kind aus", Interview mit Ute Erdsiek-Rave

Eintrag vom 14.07.2010

"Inklusive Bildung ist ein zentrales Anliegen der UNESCO. Mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen wurde inklusive Bildung im Völkerrecht verankert. Deutschland hat das Übereinkommen im Frühjahr 2009 ratifiziert. Ute Erdsiek-Rave, Vorsitzende des Expertenkreises "Inklusive Bildung" der Deutschen UNESCO-Kommission, erklärt im Interview mit unesco heute online, was sich in Deutschland ändern muss. Sie war von 1998 bis 2009 Bildungsministerin in Schleswig-Holstein."
(Quelle: www.unesco.de, Zugriff am 14.07.2010)

Das Interview finden Sie unter:


Deutsche UNESCO-Komission gründet Expertenkreis "Inklusive Bildung"

Eintrag vom 14.07.2010

"Die Deutsche UNESCO-Kommission hat einen Expertenkreis "Inklusive Bildung" gegründet. Er soll die Umsetzung inklusiver Bildung bundesweit durch gemeinsame Initiativen vorantreiben. Der Kreis wird Kompetenz und Erfahrungen, die in der Wissenschaft, Praxis und Politik bereits bestehen, stärker miteinander vernetzen. Inklusion soll allen Kindern eine qualitativ hochwertige Bildung ermöglichen, unabhängig von Lernbedürfnissen, Geschlecht oder Herkunft. Der Sprecherrat des Expertenkreises tagt[e] erstmals am 13. Juli 2010 in Berlin."
(Quelle: www.bildungsklick.de, Zugriff am 14.07.2010)

Lesen Sie weiter:


Landschaftsausschuss beschließt Inklusionspauschale

Eintrag vom 13.07.2010

Der Landschaftsausschuss der Landschaftsversammlung Rheinland hat einstimmig die Einführung einer Inklusionspauschale beschlossen. Durch die Entscheidung unterstreicht das politische Gremium des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) seinen Willen, den inklusiven Unterricht weiter auszubauen. Die Pauschale ergänzt den bestehenden Geräte- und Finanzpool, der schon jetzt Kindern mit Handicap den Besuch einer allgemeinen Schule ermöglicht.


Kritik von Brigtitte Schumann am KMK-Positionspapier

Eintrag vom 13.07.2010

"Die KMK drückt sich um die Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention. Was zu befürchten war, ist eingetreten. Die Kultusminister beabsichtigen, sich auf den denkbar kleinsten gemeinsamen Nenner zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) zu einigen. Dabei haben diejenigen Länder sich durchsetzen können, die besonders starr an der Separation von Kindern mit Behinderungen festhalten. Allen voran das Land Sachsen, das 6,9 % seiner Schülerinnen und Schüler in Förderschulen exkludiert und damit über der bundesdeutschen Exklusionsquote von 4, 9 % liegt. Ein entsprechendes Diskussionspapier ist am 29.4. auf der Ebene der Staatssekretäre einstimmig verabschiedet worden. Es soll am 21.6. auf der Fachkonferenz der KMK in Bremen durch die Kultusminister abgesegnet werden."

Lesen Sie weiter unter:


"Wir müssen jeden so annehmen, wie er ist"

Eintrag vom 13.07.2010

Interview mit dem Behindertenbeauftragten des Bundes Hubert Hüppe: " Manchmal hat man das Gefühl, die Länder wollen sich gar nicht bewegen. Es ist interessant, wenn die größte Aufmerksamkeit der Diskussion der Behauptung gilt, dass es keinen Anspruch auf inklusiven Unterricht gäbe. Ich dachte, da wären wir schon ein Stück weiter[...]" -Lesen Sie das gesamte Interview unter:


Projekt zum Thema Inklusion an der Rheinisch Westfälischen Realschule, Dortmund

Eintrag vom 12.07.2010

An der Rheinisch Westfälischen Realschule mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation in Dortmund ist ein wunderbares Projekt entstanden. Mit Ihrer Informatiklehrerin beschäftigten sich einige Schülerinnen und Schülern der Klassen 10 a/c im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft mit der UN-Behindertenrechtskonvention und deren zentralen Schlagworten. Neben einem ausführlichen Glossar, in welchem elementare Begriffe auch in die DGS übersetzt wurden, finden sich ausserdem Links, Informationen, Verweise auf verschiedene europäische Modelle des (Förder-)schulsystems, der Index für Inklusion und ein Gästebuch.

Schauen Sie sich selbst dieses beispielhafte Projekt an:


"Gemeinsam neue Wege gehen" -Presseinformation zum Koalitionsvertrag von SPD und den Grünen

Eintrag vom 12.07.2010

Der Koalitionsvertrag der neuen NRW-Landesregierung ist von den Delegierten der rot-grünen Regierungsparteien nahezu einstimmig angenommen worden. Am kommenden Mittwoch wird sich entscheiden, ob die dargestellten Punkte tatsächlich das Programm der neuen Landesregierung bilden werden.
Erfreulicher Weise liegt ein Schwerpunkt des Koalitionsvertrages im Bereich der Bildung. Die Parteien wollen neben der inklusiven Schulentwicklung vor allem Gemeinschaftsschulen, also ein längeres gemeinsames Lernen und eine kostenfreie Kindertagesbetreuung erreichen. Ab Seite sieben des Dokumentes ist das Thema Bildung zentral:


Ein Bericht über den Kongress von Inclusion International

Eintrag vom 12.07.2010

Über das österreichische Nachrichtenportal bizeps info ist nun auch ein Bericht des Selbstvertreters Reinhard Köbler über den Kongress "Rechte werden Wirklichkeit", welcher im Juni in Berlin stattgefunden hat, verfügbar.
Köbler beschreibt, welche intensiven Gestaltungsmöglichkeiten er und andere Menschen mit Lernschwierigkeiten auf dem Kongress, welcher von der Lebenshilfe und Inclusion International organisiert war, wahrnehmen konnten. Der Selbstvertreter kritisiert allerdings, dass Teilnehmer ohne Lernschwierigkeiten noch häufig von ihm und anderen Menschen als "geistig behindert" sprachen und dass es zwei Programmhefte gegeben hat: Eines in leichter Sprache und eines in "normaler" Sprache.

Lesen Sie selbst den gelungenen Beitrag:


Neue Beiträge im Inklusion-Lexikon

Eintrag vom 10.07.2010

Das Inklusion-Lexikon sammelt grundlegende Begriffe zum Themenfeld "Integration / Inklusion - Exklusion" im engeren und weiteren Sinne. Dabei werden die Begriffsbestimmungen von WissenschaftlerInnen vorgenommen, die sich intensiv mit der jeweiligen Thematik beschäftigen.
Das sich im Aufbau befindende Projekt enthält mittlerweile um die 20 Artikel. Aktuell sind die Begriffe "Arbeit" von Dr. Werner Schlummer und "Autonomie", "Anthropologie" und "Kultur" von Prof. em. Helmwart Hierdeis hinzugekommen.


„Umgekehrte“ Integration behinderter Kinder

Eintrag vom 09.07.2010

"Während die Debatte um mehr gemeinsamen Unterricht (GU) von Kindern mit und ohne Behinderung auf Hochtouren läuft, die Schule für alle von vielen gefordert wird und das stark gegliederte Fördersystem auf dem Prüfstand steht, praktiziert die Förderschule am alten Militärring „Inklusion“ bereits seit fast 20 Jahren. Allerdings „umgekehrt“. Und mit großem Erfolg. Das finden nicht nur Armin, Anna und andere Schüler, sondern auch der Direktor des Landschaftsverbands Rheinland, Harry K. Voigtsberger, und Regierungspräsident Peter Lindlar. Sie ist - bislang - die einzige Schule mit diesem Profil in NRW. Die Öffnung von weiteren Förderschulen für Schüler ohne Behinderung sei neben mehr „GU“ an Regelschulen auch ein Weg zu mehr Integration. Voigtsberger: „Wir brauchen individuelle, differenzierte Angebote. Da sind wir noch am Anfang.“" (Quelle: www.rundschau-online.de, Zugriff am 09.07.2010)

Den gesamten Artikel vom 09.07.2010 finden Sie unter:


Anforderungen an einen Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK

Eintrag vom 09.07.2010

Am 21.06.2010 veröffentlichte die Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) ein Positionspapier zu den Anforderungen an einen Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. Das zehnseitige Papier finden Sie unter dem nachstehenden Link!


Erneuter Rechtsstreit um Plätze an integrierten Gesamtschulen

Eintrag vom 07.07.2010

"Mit Beschlüssen vom 1. Juli 2010 (5 B 1479/10 u. a.) hat das Verwaltungsgericht Oldenburg (Niedersachsen) mehrere Anträge auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes abgelehnt, mit denen Schülerinnen und Schüler ihre Rechte gegen die Nichtaufnahme in den 5. Schuljahrgang kapazitätsbeschränkter Integrierter Gesamtschulen - IGS - in Oldenburg und in Delmenhorst im Schuljahr 2010/2011 wahren wollten."

(Quelle: www.bildungsklick.de, Zugriff am 07.07.2010)

Den gesamten Artikel finden Sie unter:


Inklusion und Sonderpädagogik. Positionspapier des vds-Landesverbandes Bayern

Eintrag vom 06.07.2010

Unter Bezugnahme auf verschiedene wissenschaftliche Quellen hat der Landesverband des vds in Bayern schon im vergangenen Jahr ein in 7 thematische Unterpunkte gegliedertes Positionspapier veröffentlicht. Zusammenfassend konstatiert der Verband, seien nicht nur eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen und ein Umbau der allgemeinen Schule dringend notwendig und unumgänglich, sondern auch die Rolle der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen müsse sich wandeln, da Inklusion ohne die vielfältigen Erkenntnisse und Kompetenzen der Sonderpädagogik nicht umzusetzen sei.

Lesen Sie selbst das 14-seitige Dokument!


Stufenplan der Lebenshilfe Wien zur inklusiven Schulentwicklung

Eintrag vom 06.07.2010

Unter dem nachstehenden Link finden Sie einen von der Lebenshilfe Wien (Österreich) im April dieses Jahres erstellten Stufenplan zur inklusiven Schulentwicklung. Das Dokument mit dem Titel "Schritt für Schritt zur neuen Schule für alle:
Stufenplan zur inklusiven Schule" sieht die vollständige Realisierung des Planes binnen von maximal 5 Jahren vor, wobei die vorbildhafte Funktion Südtirols betont wird.


Referent/in für die Projektumsetzung "Eine Schule für alle - jetzt" gesucht!

Eintrag vom 06.07.2010

Für die Verbandsgeschäftsstelle in Berlin wird zum 01.10.2010 eine/n Referent/in für die Projektumsetzung “Eine Schule für alle – jetzt“ mit einem Beschäftigungsumfang von 60% gesucht. Die Aufgaben umfassen insbesondere:
Federführung bei der Entwicklung und praktischen Durchführung eines Inklusions-Projekts im Bildungsbereich mit dem Ziel, inklusive Bildung an fünf Standorten in fünf verschiedenen Bundesländern (Sonder- und Regelschulen) exemplarisch zu erproben.

Detaillierte Informationen über das Projekt und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter:


"Inklusionsfahrplan" von der Lebenshilfe Österreich entwickelt

Eintrag vom 05.07.2010

"Wieder hat Bundesministerin Claudia Schmied in ihrer heutigen Pressekonferenz zu unserem Konzept der inklusiven Schule geschwiegen. Wieder ist ein Schuljahr vorbei, wieder sind Bildungschancen von tausenden Kindern und Jugendlichen vertan." Für Lebenshilfe-Präsident Univ.-Prof. Dr. Germain Weber ist die Verzögerungstaktik des Unterrichtsministeriums in puncto "Schule für alle" ein "Unbefriedigend".

(Quelle: www.bizeps.or.at, Zugriff am 05.07.2010)

Den gesamten Artikel finden Sie unter:


Gleichstellungsdialog unter dem Motto: "Schulische Integration beginnt bei den LehrerInnen"

Eintrag vom 05.07.2010

Der ÖVP-Behindertensprecher, Dr. Franz-Joseph Huainigg, lud am 29. Juni 2010 zu einem Gleichstellungsdialog: "Schulische Integration und deren Weiterentwicklung wird in der Politik intensiv diskutiert", begründete Huainigg die Initiative und erinnerte an das aktuellen Regierungsprogramm, in dem u.a. festgehalten ist:

- Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf bestmöglich in das Schulsystem integrieren
- Weiterführung der Integration nach der 8. Schulstufe
- Integration als wichtiger Teil der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung sowie der
- Weiterbildung: Evaluierung der Lehrpläne an den Pädagogischen Hochschulen

(Quelle: www.bizeps.or.at, Zugriff am 05.07.2010)

Lesen Sie den gesamten Artikel zum Geichstellungsdialog im österreichischen Parlament unter:


Aktuelle Veranstaltungshinweise der "Schulverbesserer" in Hamburg

Eintrag vom 05.07.2010

Montag, 05.07.2010, 19:00-21:00 Uhr
Was steckt eigentlich hinter dem Schulreform-Konflikt in Hamburg? Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Holger Fischer, Rosemarie Raab, Victor Hering und Kurt Edler Rudolf-Ross-Schule, Poolstraße 6

Dienstag, 06.07.2010, 15:00-16.30 Uhr
Ole von Beust, Prof. Dr. Jobst Fiedler, Frank Schira, Christoph Ahlhaus, Marino Freistedt im Gespräch. Eine Veranstaltung der CDU-Bürgerschaftsfraktion Hamburger Rathaus, Festsaal, Einlass ab 14.30 Uhr

Weitere Informationen unter:


„Eine Schule für alle“ – die UN-Konvention und ihre Konsequenzen für Schule und Lehrerbildung

Eintrag vom 01.07.2010

"Die „UN-Convention on the Rights of Persons with Disabilities, 2006” ist als Behindertenrechtskonvention (BRK) nach der Ratifizierung seit dem 26. März 2009 auch in Deutschland rechtsverbindlich wirksam. Die Konvention, welche unter maßgeblicher Mitwirkung von Menschen mit Behinderungen entwickelt wurde, beinhaltet im Kern grundlegende menschenrechtliche Auffassungen, die alle Lebensbereiche tangieren. Diese Konvention kann als „Meilenstein in der Behindertenbewegung und der Behindertenpolitik
bezeichnet werden“ (Feuser 2010, 54). So ist insbesondere Artikel 24 (Bildung) hervorzuheben, der die Vertragsstaaten zur Schaffung eines inklusiven Bildungssystems(„inclusive education system at all levels“) verpflichtet." (Ziemen, 2010, S.1)

Lesen Sie unter dem nachstehenden Link den gesamten Artikel von Prof'in Dr. Kerstin Ziemen, welcher ausserdem in der 3. Ausgabe der Kölner Universitätszeitung veröffentlicht wurde!


"Minister beraten über Abschaffung der Sonderschulen" -TV-Beitrag vom 21.06.2010

Eintrag vom 28.06.2010

"Seit etwas mehr als einem Jahr gilt in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention, die das Zusammenleben von behinderten und nicht behinderten Menschen verbessern soll. Dazu gehört auch das gemeinsame Lernen. Darüber beraten die Kultusminister in Bremen."
(Quelle: www.tagesschau.de, Zugriff am 28.06.2010)

Ein weiterer interessanter Beitrag unter:


Zu wenig Plätze an den "Wunschschulen" in Bremen. Eltern fordern schnellere Umsetzung der UN-Maßstäbe -TV-Beitrag vom 21.06.2010

Eintrag vom 28.06.2010

"Laut dem Papier [Positionspapier der KMK, RF], auf dessen Grundlage die Experten bis Dienstag in Bremen diskutieren, ist es den Ländern aber praktisch freigestellt, bis wann sie das Prinzip "Eine Schule für alle" verwirklichen. Das zumindest kritisieren Betroffene und deren Eltern, die eine schnellere Umsetzung fordern. Im Vergleich zu anderen Bundesländern steht Bremen bei der Inklusion trotz aller Kritik ziemlich gut da. In den Grundschulen lernen viel häufiger als anderenorts behinderte Kinder im normalen Unterricht. Die Einbeziehungsquote liegt bei 40 Prozent. Im neuen Bremer Schulgesetz ist außerdem festgeschrieben, dass die Förderzentren in vier Jahren keine Kinder mehr aufnehmen. 2017 werden sie ganz geschlossen."

(Quelle: www.radiobremen.de, Zugriff am 28.06.2010)

Schauen Sie selbst den kurzen, aber informativen Bericht!


Eine Schule für alle. Neue Wege zur Inklusion -Deutschlandfunk vom 20.06.2010

Eintrag vom 28.06.2010

"Die UN-Behindertenrechtskonvention von 2006 gibt Kindern einen Rechtsanspruch auf gemeinsames Lernen in der Regelschule - und zwar allen Kindern, ob behindert oder nicht. Für Deutschland heißt das: Regelschulen müssen ihren Unterricht anpassen, Sonderschulen stehen vor dem Aus."
(Quelle: www.dradio.de, Zugriff am 28.06.2010)

Lesen oder hören Sie den gesamten Bericht unter dem nachstehenden Link!


Beurteilung des KMK-Positionspapiers zu pädagogischen und rechtlichen Aspekten inklusiver Bildung nach Art. 24 BRK im Bereich schulischer Bildung aus Sicht behinderter Menschen und ihrer Verbände

Eintrag vom 28.06.2010

Die Bundesarbeitsgemeinschaft gemeinsam leben - gemeinsam lernen e.V., der Deutsche Behindertenrat und der Sozialverband Deutschland haben gemeinsam eine Stellungnahme zum Positionspapier der KMK herausgegeben. Die Verbände kritisieren unter anderem, dass die deutsche Rechtlage, nicht, wie dies im Papier der KMK festgehalten wurde, den grundsätzlichen Anforderungen des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen entspreche und man vor allem subjektivrechtliche Dimensionen nicht übersehen dürfe. Des Weiteren dürfe die Umsetzung der Konvention keinesfalls ausschließlich langfristig gesehen werden, sondern müsse so effektiv und zügig wie möglich realisiert werden. Auch der Fokus der Veränderungsprozesse dürfe nicht, wie dies im Positionspapier der KMK den Anschein habe, auf den Förderschulen, sondern auf den allgemeinen Schulen liegen. Für die anstehenden Aufgaben betonen die Verbände noch einmal ihren Willen und die Bereitschaft, weiterhin intensiv und konstruktiv mitzuwirken.


Filmprojekt „Gebärdensprache in der Regelschule - Wie kann das gehen?"

Eintrag vom 28.06.2010

Ziel des Projekts ist es einen Film zu drehen, der zeigt wie der gemeinsame Unterricht mit Gebärdensprache in der Praxis funktionieren kann.
Neben der Perspektive der Kinder sollen auch die Eltern, Lehrkräfte, Dolmetscher/-innen sowie Vertreter/-innen der Betroffenverbände zu Wort kommen.
Durch die parallele Veröffentlichung unterschiedlicher Fassungen auf DVD, im Fernsehen und im Internet soll es gelingen unterschiedliche Gruppen in Kontakt mit dem Thema zu bringen, Berührungsängste abzubauen und mögliche Umsetzungswege aufzuzeigen.

Schauen Sie selbst und machen Sie mit!


"Die UN-Konvention muss zum Leitbild aller im Bildungsbereich beschäftigten und handelnden Menschen werden" -Positionspapier der GEW NRW vom 19.06.2010

Eintrag vom 28.06.2010

Auf dem Gewerkschaftstag der GEW NRW, welcher vom 17.-19. Juni 2010 unter dem Leitsatz "Bildung ist MehrWert - Zukunft Bildung" in Duisburg stattfand, kamen rund 400 Delegierte in der Mercatorhalle zusammen.
Zusätzlich zur Wahl des GEW-Landesvorstandes wurde eine Vielzahl von Anträgen zu unterschiedlichen Themen beraten und beschlossen. Neben der Tarifpolitik, der Diskussion um den Ganztag, der (Gesamt-)Schulentwicklung und anderen schulpolitischen Fragen, war vor allem das Thema der Inklusion von zentraler Bedeutung für den Gewerkschaftstag.

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie ein aktuelles Positionspapier der GEW NRW, welches die Landesregierung auffordert, "die gesetzlichen, personellen und sächlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der UN-Konvention
für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in allen Bildungseinrichtungen zu schaffen." (Quelle: www.gew-nrw.de, Zugriff am 28.06.2010). Auch eine Reihe von Maßnahmen, welche zur Umsetzung dieser und weiterer Forderungen nötig werden, findet sich.


Das Konzept: Eine Schule für alle - Ressourcen, Rahmenbedingungen und Umsetzung

Eintrag vom 25.06.2010

"Die Schule ist für die Kinder da – nicht die Kinder für die Schule. Diesem Ansatz aus der inklusiven Bildung geben Erfahrungen aus dem Gemeinsamen Unterricht kontinuierlich Rückenwind und Unterstützung. Eine inklusive Schule will die Vielfalt und Unterschiedlichkeit von Kindern respektieren: Kinder mit und ohne Behinderung, verschiedener Herkunft, verschiedener sozialer Milieus, verschiedenen Geschlechts und verschiedener Religion [...]." (Quelle:www.lebenshilfe.de, Zugriff am 25.06.2010).

Das Institut inForm bietet am 25. und 26. November 2010 ein Seminar an, das sich mit dem Arbeitsfeld "Eine Schule für Alle" beschäftigt. -Wie ist die Idee einer Schule, in der die Verschiedenheit aller Kinder respektiert und wertgeschätzt wird in die Realität umzusetzen, was muss auf organisatorischer, pädagogischer und institutioneller Ebene beachtet werden?

Diskutieren Sie mit!


Welche Schule für mein Kind? Schulformen - Entscheidungshilfen - Perspektiven (Elternseminar)

Eintrag vom 25.06.2010

Am 17. und 18. September 2010 wird in der Bundesgeschäftstelle der Lebenshilfe in Marburg-Cappel vom Institut inForm ein zweitägiges Seminar für Eltern veranstaltet, welches sich mit diesen und ähnlichen Fragestellungen beschäftigen wird:
"Ihr Kind geht in den Kindergarten, vielleicht zusammen mit Kindern ohne Behinderung. Doch schon drängen sich Fragen auf: Was wird danach? Wie geht es mit der Schule weiter? Wird mein Kind gemeinsam mit den anderen Kindern beschult?" (Quelle: www.lebenshilfe.de, Zugriff am 25.06.2010).

Weitere Informationen und die Gelegenheit, sich zu diesem hilfreichen Seminar anmelden zu können erhalten Sie über den nachstehenden Link:


Rede von Dr. Ursula von der Leyen zur Eröffnung des 15. Weltkongresses von Inclusion International und der Lebenshilfe

Eintrag vom 25.06.2010

"[...] Dabei geht es zum Beispiel um das gleiche Recht auf Bildung: Alle Kinder sollen in eine Schule gehen, miteinander lernen und vor allem auch voneinander [lernen] können. Und es geht um das Recht auf Arbeit. Die meisten behinderten Menschen können und wollen arbeiten. Sie können und wollen einen Beruf haben, und ihr eigenes Geld verdienen. Deshalb sollen sie dafür die Hilfen bekommen, die sie brauchen. Deutschland hat die Konvention mit als erstes Land unterschrieben. Und wir können in unserem Land spüren, dass uns schon diese Unterschrift ein Stück weiter voran gebracht hat [...]."

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Lesen Sie die gesamte Rede unter unten stehendem Link!


Offener Brief 3 an den Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Köln - Hans Peter Lindlar

Eintrag vom 22.06.2010

In einem dritten offenen Brief wenden sich Frau Prof'in Ziemen und Herr Dr. Jürgen Münch an den Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Köln - Hans Peter Lindlar - und an Frau Bergkemper-Marks. Sie beziehen sich in Ihrem Schreiben auf den Antwortbrief von Herrn Lindlar und Frau Bergkemper-Marks vom 14.05.10.
Die Diskussion um den Gemeinsamen Unterricht an der Gesamtschule im Kölner Stadtteil Nippes können unter folgendem Link nachlesen: http://www.inkoe.de/information/information_detail.php?thema_id=7&eintrag_id=174#information_inhalt


Die Qualität des schulischen Bildungsangebotes ist entscheidend

Eintrag vom 23.06.2010

"Eltern, deren Kind eine körperliche Beeinträchtigung hat, müssen bei der Suche nach einer Schule eine schwere Entscheidung treffen: Soll es die Förderschule sein? Dort ist das Angebot in der Regel auf die speziellen Bedürfnisse ihres Kindes ausgerichtet. Oder doch lieber die Allgemeine Schule, in der alle Kinder zusammen unterrichtet werden? Aber wie sieht es dort mit dem Angebot aus: Ist die Schule, sind die Lehrer überhaupt darauf eingestellt, ihrem Kind den Rahmen zu bieten, den es benötigt?"

(Quelle: www.bildungsklick.de, Zugriff am 23.06.2010)


Buchneuerscheinung: "Gelingende Schulen: Gemeinsamer Unterricht kann gelingen. Schulen auf dem Weg zur Inklusion",

Eintrag vom 21.06.2010

Das Werk, welches von Lucia Schneider, der Vorsitzenden der Elterninitiative Schule für alle e.V. herausgegben wird, erscheint in etwa 2 Wochen (Juli 2010). Sichern auch Sie sich Ihr Exemplar und bestellen Sie schon jetzt vor!


Bildungsbericht 2010 erschienen

Eintrag vom 21.06.2010

"Mit dem Bericht “Bildung in Deutschland 2010" legte am 17.06.2010 eine unabhängige Wissenschaftlergruppe unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) die dritte umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vor. Der Bericht wurde im Auftrag der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt und analysiert das gesamte institutionelle Gefüge des Bildungssystems: von der frühkindlichen Bildung über das allgemeinbildende Schulwesen, die berufliche Ausbildung und die Hochschulbildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Als Schwerpunkt betrachtet der Bericht 2010 das Bildungswesen unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels."


(Quelle: dbs-newsletter, 18.06.2010)


"Auf dem Weg zur Schule für alle. Barrieren überwinden - inklusive Pädagogik entwickeln"

Eintrag vom 21.06.2010

Anlässlich des Weltkongresses von Inclusion International ist die Publikation im Zusammenhang mit der Tagung "Eine Schule für alle" im Herbst 2009 in Offenbach erschienen. Das Werk "Auf dem Weg zur Schule für alle. Barrieren überwinden - inklusive Pädagogik entwickeln" können Sie unter unten stehendem Link über den Verlag der Bundesvereinigung Lebenshilfe bestellen!


15. Weltkongress von Inclusion International und der Lebenshilfe eröffnet!

Eintrag vom 17.06.2010

Gestern öffnete der 15. Weltkongress von Inclusion International und der deutschen Lebenshilfe für mehr als 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 80 Ländern seine Tore.
Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesministerin von der Leyen kamen vor allem zahlreiche Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter internationaler Herkunft zu Wort.

Sollten Sie selbst nicht in Berlin dabei sein können, so finden Sie unter dem unten genannten Link die Möglichkeit, über das Kongresstagebuch der Lebenshilfe einen aktuellen Einblick in das Geschehen dort zu erhalten!


bidok in leichter Sprache

Eintrag vom 15.06.2010

Die österreichische Volltext-Bibliothek zum Thema Behinderung, Integration und Inklusion "bidok" verfügt über eine Seite in leichter Sprache. Diese Seite erscheint nun mit neuen Informationen und in einem neuen Design!

Schauen Sie selbst!


Eine neue Lehrerbildung für die alte Schule?

Eintrag vom 14.06.2010

"Die Schulstruktur ist von der inhaltlichen Frage nach Verbesserung des Unterrichts und einer grundlegenden Reform der Lehrerbildung nicht zu trennen", erklärt der Frankfurter Didaktiker Valentin Merkelbach in seinem Beitrag. Merkelbach stellt auch die grundsätzliche Einrichtung einer eigenen Fakultät für Lehrerbildung, ähnlich der TUM School of Education in München, zur Diskussion.

Den ausführlichen Beitrag finden Sie unter:


Inklusion – Teilhabe gestalten

Eintrag vom 14.06.2010

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Behindertenpädagogik möchte den Weg zu einem inklusiven Bildungs- und Erziehungssystem konsequent begleiten und bietet dazu ihre fachliche Hilfe an.

In dem Eckpunktepapier "Inklusion -Teilhabe gestalten", das die BAG unter anderem an die Konferenz der Kultusminister gesendet hat, spricht sie von "Inklusion als Ziel", "Inklusion als Prozess" und den "Bedingungen des Gelingens inklusiver Bildung":


ZDF-Reportage 37°: "Das Jahr der Entscheidung"

Eintrag vom 14.06.2010

37 Grad begleitet vier Kinder ein Jahr lang und beobachtet, welchen Stress, welche Ängste und Sorgen sie in der vierten Klasse haben, bevor sie den unterschiedlichen Schulsystemen zugeteilt werden.

Gerade im Rahmen der hochaktuellen Debatte um einen längeren gemeinsamen Unterricht für alle Schülerinnen und Schüler ein interessanter Beitrag:


"Ich kenne meine Rechte" - Vertrag über die Rechte von Menschen mit Behinderung in leichter Sprache

Eintrag vom 14.06.2010

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine neue Internetseite online gestellt, über die die Inhalte der im letzten Jahr ratifizierten Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen sehr anschaulich und klar strukturiert in leichter Sprache aufgerufen werden können.

Schauen Sie selbst:


Sophie-Scholl-Schule in Bad Hindelang erhält den Deutschen Schulpreis 2010

Eintrag vom 10.06.2010

Gestern überreichte die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel der Sophie-Scholl-Schule aus Bad Hindelang-Oberjoch den mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2010 mit den Worten:
"Überall in Deutschland gibt es Schulen mit hervorragendem Unterricht. Der Deutsche Schulpreis unterstreicht dies: Er prämiert Schulen, deren Unterrichtskonzepte besonders innovativ und exzellent sind. Ich gratuliere der Sophie-Scholl-Schule Bad Hindelang und den anderen Preisträgerschulen zu ihrer Auszeichnung. Im Mittelpunkt ihres sehr vielfältigen und erfolgreichen Unterrichts steht immer der einzelne Schüler, sein Können, seine Bedürfnisse. Die Sophie-Scholl-Schule und die anderen Preisträger zeigen anschaulich und vorbildlich, wie gute Schule gelingt".

(Quelle: www.bildungsklick.de, Zugriff am 10.05.2010)

Lesen Sie den gesamten Beitrag unter:


Bildungsgipfel droht zu scheitern

Eintrag vom 10.06.2010

"Der Bildungsgipfel droht zu scheitern. Bei dem Treffen, zu dem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am heutigen Donnerstag ins Kanzleramt eingeladen hat, wollen die Ministerpräsidenten der unionsgeführten Länder offenbar eine Verschiebung des Zehn-Prozent-Ziels bis 2018 erreichen. Beim ersten Gipfel im Oktober 2008 hatten sie mit Merkel vereinbart, die Ausgaben für Bildung und Forschung bis 2015 auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben. In einer Beschlussvorlage der Unionsländer wird laut „dpa“ ein Zeitrahmen „bis spätestens 2018“ in Aussicht gestellt. Konkrete Beschlüsse sollten erst beim nächsten Treffen im Dezember erfolgen – nach erneuten Beratungen der Finanzminister."

(Quelle: www.tagesspiegel.de, Zugriff am 10.06.2010)

Lesen Sie den gesamten Artikel, welcher sich auch mit den Schüler- und Studentenprotesten im Rahmen des deutschlandweiten Bildungsstreiks beschäftigt!


Homepage des Vereins Gemeinsam Leben und Lernen e.V. Düsseldorf ist online!

Eintrag vom 09.06.2010

Seit kurzem ist die Homepage des Vereins Gemeinsam Leben und Lernen Düsseldorf online!
Als Bündnispartner von Triplet e.V. setzt der Verein sich dafür ein, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene in allen Lebensbereichen ohne Ausgrenzung mit Nichtbehinderten zusammen leben und lernen können. Insbesondere soll der gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung in Düsseldorf ausgebaut werden.
Gemeinsam Leben und Lernen Düsseldorf sieht sich als Sprachrohr, um in der Öffentlichkeit diese Anliegen zu vertreten. Gemeinsam soll das Recht auf Teilhabe in der Gesellschaft eingefordert werden.


Programm zum 15. Weltkongress von Inclusion International vom 16.-19. Juni 2010 in Berlin

Eintrag vom 08.06.2010

Die letzten Weichen zum Weltkongress 2010 von inclusion international wurden gestellt, mehr als 2400 Besucherinnen und Besucher werden in Berlin erwartet! Nun ist auch das endgültige Programm in Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch verfügbar.
Unter dem nachstehenden Link finden Sie sowohl das Programm in leichter Sprache als auch weitere wichtige Informationen!


Offener Brief an die Fraktionen des neu gewählten Landtages in NRW

Eintrag vom 08.06.2010

Insgesamt 36 Organisationen aus NRW haben in der vergangenen Woche in einem offenen Brief an alle Fraktionen des neu gewählten Landtags die sofortige Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention gefordert. Das NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" sowie u.a. der SoVD, die Landesschülerinnenvertretung, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW und zahlreiche Elternvereine sehen in der Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems die zentrale Aufgabe der zukünftigen Bildungspolitik. Auch InKö unterstützt den offenen Brief:


Gesamtschulinitiativen fordern öffentliche inklusive Gesamtschule - auch in Bonn!

Eintrag vom 08.06.2010

Seit über drei Jahren kämpfen Eltern aus Siegburg, dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und seit 2009 auch aus Sankt Augustin für eine öffentliche Gesamtschule. In einer gemeinsamen Erklärung stehen die Verbände nun erneut für ihr Ziel ein. Darüber hinaus wird die Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems gefordert.
Lesen Sie selbst unter folgendem Link die Gemeinsame Erklärung der Gesamtschulinitiativen im Rhein-Sieg-Kreis:


„Neue Perspektiven für junge Menschen mit Behinderung gestalten“ - Beiträge der Fachtagung

Eintrag vom 08.06.2010

Vom 25.-26. März dieses Jahres fand in im Institut inForm der Lebenshilfe Marburg die Veranstaltung "Neue Perspektiven für junge Menschen mit Behinderung gestalten" statt:
"Vielfältig waren die Praxisbeispiele aus den verschiedenen Bundesländern, die zeigten wie berufliche Teilhabe beim Übergang von Schule-Beruf engagiert in Praxis umgesetzt werden kann.
Gemeinsam ist allen Beispielen und Projekten, die verbesserte Förderung von Übergängen zwischen Schule und Beruf sowie eine gelingende Vernetzung und Kooperation der Beteiligten. Deutlich wurde weiter, dass sich aus der UN Behindertenrechtskonvention für die Gestaltung der beruflichen Teilhabe wichtige Impulse ergeben.
So werden berufsbildende Maßnahmen nicht mehr so stark wie bisher an bestimmte Orte der Leistungserbringung gebunden sein. Reha-Dienstleistungen werden zunehmend auch dort stattfinden, wo Berufsbildung, Umschulung und lebenslanges Lernen für alle ihren Platz haben, etwa in Betrieben und Berufsschulen."

(Quelle: www.lebenshilfe.de, Zugriff am 08.06.2010)

Die gesamte Veranstaltungsdokumentation finden Sie unter nachstehendem Link:


„Mit guter Bildung aus der Krise. DGB-Thesen für eine neue Bildungsoffensive"

Eintrag vom 07.06.2010

Der Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) hat am 21. Mai 2010 das fünfzehn-seitige Papier "Mit guter Bildung aus der Krise. DGB-Thesen für eine neue Bildungsoffensive" herausgegeben. Es handelt sich hierbei um Leitlinien für ein sozial gerechtes und leistungsfähiges Bildungswesen. In 13 Eckpunkten sprechen sich die Gewerkschaften für mehr Investitionen in das öffentliche Bildungswesen und gegen weitere Privatisierungen und Gebühren im Bildungssystem aus. Der DGB ist für den Rechtanspruch auf einen ganztägigen Kita-Platz und gegen die soziale Auslese im gegliederten Schulsystem.
Insbesondere die neunte These beschäftigt sich mit dem Thema "Eine gute Schule für alle Kinder einführen" und verlangt die Umsetzung des Rechtes auf gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung. Der DGB fordert eine gemeinsame Schulbildung aller Kinder bis zur zehnten Klasse und finanzielle Unterstützung von SchülerInnen aus sozial schwächeren Familien.


Differenzierung im Deutsch-Unterricht - Neuerscheinung

Eintrag vom 07.06.2010

"Heterogene Lerngruppen, Binnendifferenzierung, Einzelförderung - Lehrerinnen und Lehrer sollen im Deutschunterricht alle Schüler optimal fördern. Eine Herausforderung, für die mit "deutsch.kombi plus" jetzt erstmals ein spezielles Unterrichtswerk zur Verfügung steht."

(Quelle: www.bildungsklick.de, Zugriff am 07.06.2010)

Unter der nachstehenden Adresse erhalten Sie weitere Informationen zu diesem Lehrwerk, welches bis zur sogenannten "mittleren Reife" in der Schule Verwendung finden kann!


Antwort des Regierungspräsidenten Lindlar auf den zweiten offenen Brief

Eintrag vom 02.06.2010

Gestern haben Frau Prof'in Dr. Kerstin Ziemen und Herr Dr. Jürgen Münch eine Antwort auf Ihren zweiten offenen Brief vom 28. April 2010 (verfügbar unter:http://www.hf.uni-koeln.de/data/gbd/File/inkoetext/Offener%20Brief%202,%20Ziemen_Muench,%2028.04.2010.pdf) an den Regierungspräsidenten Hans Peter Lindlar erhalten. In dem Schreiben, welches erneut im Auftrag des Regierungspräsidenten von Gertrud Bergkemper-Marks verfasst wurde, konstatiert diese, eine staatliche Verpflichtung zur Sicherstellung eines inklusiven Bildungssystems auf allen Ebenen entbehre jeder rechtlichen Grundlage. Des Weiteren würden die Bestimmungen in Artikel 24 der UN-BRK nicht die "Voraussetzungen für eine unmittelbare Anwendbarkeit" erfüllen, "da es ihnen an der hierfür erforderlichen Bestimmheit fehl[e]".
Machen Sie Sich selbst ein Bild und lesen Sie das Schreiben, mit welchem der Regierungspräsident die Korrespondenz mit Frau Prof'in Dr. Ziemen, Herrn Dr. Münch und allen UnterstützerInnen beenden möchte:


Innovationspreis Behindertenpolitik der Stadt Köln (KIB)

Eintrag vom 01.06.2010

Die Stadt Köln schreibt in diesem Jahr erneut den mit 5.000 Euro dotierten Kölner Innovationspreis Behindertenpolitik (KIB) aus. Der KIB zeichnet neue Wege und Projekte aus, an denen Menschen mit Behinderung selbst beteiligt sind. Denn sie sind die "Experten in eigener Sache". Das Bewerbungsverfahren wurde nach Pfingsten mit einer Pressemitteilung eröffnet und endet am 30. Juni 2010.

Teilnahmeberechtigt sind alle in Köln tätigen Gemeinschaften und Gruppen, in denen sich Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam ein Projekt ausgedacht haben und an diesem bereits arbeiten. Das Projekt verbessert die Situation von Menschen mit Behinderung in Köln.
Der jährlich zu vergebende Preis kann einer Gruppe zugesprochen oder zwischen maximal drei Gruppen aufgeteilt werden. Die Preisverleihung findet am 9. November 2010 im Kölner Rathaus statt.
Die Preisträger oder Preisträgerinnen werden von einer sechsköpfigen Jury ermittelt. Prominentes Mitglied der Jury ist diesmal Guildo Horn.

Erstmals wurde der KIB im Jahr 2008 verliehen. Viele engagierte Gruppen, Kölner Schulen, Elterninitiativen, Sport- und andere Vereine sowie Einrichtungen der Behindertenverbände bewarben sich in den letzten Jahren für den neuen Preis. Insgesamt gingen jeweils mehr als 30 Bewerbungen mit interessanten Projekten bei der Stadt ein. Dies zeigt, wie engagiert Menschen mit Behinderung an dem Ziel mitarbeiten, dass Köln wirklich eine Stadt für alle wird!

Wollen auch Sie Sich bewerben?


Eine Schule für alle?

Eintrag vom 27.05.2010

"Alle Kinder mit einer Behinderung haben das Recht, an einer allgemeinen Schule unterrichtet zu werden. Das jedenfalls sagt die UN-Behindertenrechtskonvention. Faktisch stimmt das nicht, sagen Eltern, wenn ihr Kind – gegen ihren Willen – auf eine Förderschule gehen soll. Die Bundesländer sind jetzt aufgefordert, ihre Schulgesetze zu ändern, damit Deutschland ein inklusives Schulsystem bekommt. Das ist aber noch ein langer Weg [...]"

Lesen Sie selbst den Artikel aus "MENSCHEN. das magazin":


Zweigleisiges Bildungssystem verschwendet Ressourcen

Eintrag vom 27.05.2010

In einer Pressemitteilung der Aktion Mensch berichtet diese vom Ökumenischer Kirchentag, welcher am 15. und 16. Mai in München stattfand.
Experten sprachen sich hier ganz klar für gleichberechtigten Zugang zu Bildung für alle aus und fordern zudem eine sinnvolle Umverteilung der finanziellen Mittel.

Lesen Sie selbst unter folgendem Link:


Fragebogen zum Thema „Eltern als Motor der Integrationsbewegung“

Eintrag vom 25.05.2010

Frau Prof’in Dr. Kerstin Ziemen und Frau Dr. Anke Langner haben einen Fragebogen entworfen, um den Unterstützungsbedarf von Eltern mit einem Kind mit Behinderung erfassen zu können. „Seit vielen Jahren sind vor allem Eltern ‚Motor der Integrationsbewegung’ in Deutschland. Auch die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen hat daran scheinbar nichts geändert. So entstand die Idee, systematisch zu erfassen, was Eltern in dem Zusammenhang bewegt, wie sie sich engagieren und was sie sich zukünftig erhoffen“.
Nehmen Sie sich etwas Zeit, um den Fragebogen auszufüllen und empfehlen Sie den Link gerne an andere Interessierte:


Petition zur Antidiskriminierungsrichtlinie

Eintrag vom 25.05.2010

Amnesty International hat eine Petition an Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder zur Unterstützung der u.a. für behinderte Menschen sehr wichtigen EU-Antidiskriminierungsrichtlinie ins Internet eingestellt, welche online unterstützt werden kann. Die Petition wurde bereits von 21.480 Menschen (Stand: 25.05.2010) unterzeichnet.

Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für eine EU-Antidiskriminierungsrichtlinie vorgelegt, der auch vom Europäischen Parlament unterstützt wird und den Diskriminierungsschutz verbessern soll. Deutschland ist dabei eines von wenigen Ländern, das sich der Richtlinie entgegenstellt. Mit der Petition soll die Bundesregierung dazu bewegt werden, ihren Widerstand gegen die Richtlinie aufzugeben.

(Quelle: www.kobinet-nachrichten.org, Zugriff am 25.05.2010)

Möchten Sie den Originaltext der Petition lesen und diese ggf. unterstützen? -Wählen Sie den untenstehenden Link!


Schulreform in der Wartburgschule

Eintrag vom 25.05.2010

In die Schule pilgern seit 2008 Besuchergruppen, um die nach Kontinenten benannten Lernhäuser anzusehen. Oder die offene Bibliothek zu bestaunen, in der sich die Kinder ab der ersten Klasse Bücher ausleihen oder sie direkt dort lesen können. Die beste deutsche Schule will über die 4. Klasse hinaus gehen: Künftig soll in der Wartburg-Grundschule in Münster bis zur Zehnten gelernt werden.

(Quelle: www.taz.de, Zugriff am 25.05.2010)

Lesen Sie selbst den Artikel des Journalisten Christian Füller!


Kein Menschenrecht auf Sonderschule

Eintrag vom 20.05.2010

"Es gibt kein Menschenrecht auf Sonderschule. Der Anspruch auf Wahlfreiheit wurde in den Vorbereitungsgremien zur Behindertenrechtskonvention abgelehnt."

So lauteten nach Informationen des niedersächsischen Landesbehindertenbeauftragten, Karl Finke, die beiden Aussagen von Professorin Theresia Degener auf der Tagung des Deutschen Studentenwerks zum Thema "Eine Hochschule für alle" in Berlin.

"Der Unterschied zwischen integrativer und inklusiver Bildung ist nicht gravierend. Fest zu halten ist, dass in den Vorbereitungsgremien zur Behindertenrechtskonvention Forderungen nach einem Menschenrecht auf Sonderschule sowie die Festschreibung der Wahlfreiheit abgelehnt wurden", so Karl Finke. Inklusive, gemeinsame Systeme unter anderem im Bereich der Bildung und im Bereich des Wohnens seien klare Ziele der Behindertenrechtskonvention. Deutschland habe sich dazu verpflichtet, diese Ziele aktiv durch angemessene Vorkehrungen umzusetzen."
(Quelle: http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11291, Zugriff: 20.05.2010)

Dieser Text ist ein Ausschnitt aus einem Artikel des Nachrichtendienstes Bizeps. Den gesamten Artikel können Sie unter folgendem Link nachlesen:


Literaturhinweis: Bildung und geistige Behinderung

Eintrag vom 17.05.2010

Gerne wollen wir Sie auf ein aktuell erschienenes Sammelwerk hinweisen. In dem Werk "Bildung und geistige Behinderung. Bildungstheoretische Reflexionen und aktuelle Fragestellungen" von Oliver Musenberg und Judith Riegert wird im Zusammenhang mit der bildungstheoretischen Diskussion auch der Themenbereich Inklusion und Integration behandelt.

Durch untenstehenden Link gelangen Sie zum Abstract sowie zur Artikelübersicht des Sammelwerkes:


Berichte zum Inklusionsfest NRW am 05. Mai 2010 in Düsseldorf

Eintrag vom 12.05.2010

Es war die bundesweit größte Veranstaltung zum Europäischen Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Und es war die größte Veranstaltung für Gemeinsames Lernen, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Rund 3000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens angereist, um vor dem Landtag und der Staatskanzlei endlich den Aufbau eines inklusiven Schulsystems in Nordrhein-Westfalen zu fordern. Aus Köln reisten rund 500 Leute mit dem Schiff an. Andere kamen aus Aachen und Paderborn, Borken, Siegen, Gelsenkirchen, Velbert, Nettetal, Bad Godesberg und anderen Orten.

(Quelle:www.eine-schule-fuer-alle.info, Zugriff am 12.05.2010)

Über den angegebenen Link kommen Sie zum Bericht der Kölner Elterninitiative mittendrin e.V., außerdem ist sowohl von der Aktion Mensch, als auch vom Westdeutschen Rundfunk Video-und Filmmaterial vorhanden.


Videobeitrag von der Aktion Mensch über das Inklusionsfest am 5. Mai 2010 in Düsseldorf

Eintrag vom 20.05.2010

Unter dem angebenen Link finden Sie das Video der Aktion Mensch zum Inklusionsfest 2010 in Düsseldorf.


Bildung in Deutschland - Ansprüche und Wirklichkeit

Eintrag vom 12.05.2010

Verschiedene Arbeitstexte zur Frühjahrstagung 2009 des Arbeitskreises Bildung und Erziehung bei Attac Köln und des Friedensbildungswerks Köln sind online verfügbar. Die Texte fokussieren die Bildungssituation in Deutschland zwischen Ideal und bisweilen trauriger Realität. Verschaffen Sie sich selbst ein Bild!
Die Texte finden Sie außerdem in unserem Bereich zur Lehrerbildung an der Universität zu Köln.


Hamburger Senat stellt Informationsmaßnahmen zur Schulreform vor

Eintrag vom 12.05.2010

Der Erste Bürgermeister Ole von Beust und die Zweite Bürgermeisterin und Bildungssenatorin der Hansestadt, Christa Goetsch haben heute im Vorfeld des Volksentscheids Informationsmaßnahmen des Senats zur Schulreform vorgestellt.

Neben der in der letzten Meldung bereits erwähnten Internetplattform (www.mitgeben.hamburg.de) werden Plakate, Fahrgast-TV und Infocreens in Hamburger U-Bahnen und Banner im Internet für die Schulreform über die am 18. Juli in Hamburg abgestimmt werden soll, geworben.


Stimmen für die Schulreform in Hamburg!

Eintrag vom 11.05.2010

"Die Implikationen des Gelingens oder Scheiterns der Schulreform und des Volksentscheids sind so bedeutend für die Bildungs- und Zukunftschancen aller Kinder in Hamburg, dass sich mittlerweile ein großes gesellschaftliches und parteienübergreifendes Bündnis für die Primarschule, um die sich der Volksentscheid dreht, gebildet hat. Der PARITÄTISCHE Hamburg hat sich wie viele andere Organisationen, Gruppen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft diesem Bündnis angeschlossen."

(Zitat Sylke Kaenner, der PARITÄTISCHE Hamburg)

Erfreulicher Weise finden sich neben der in der letzten Meldung angesprochenen Elterninitiative mittlerweile zahlreiche Initiativen, welche für die Durchsetzung der Hamburger Schulreform kämpfen. Unter dem angegebenen Link finden Sie die Initiative "die Schulverbesserer". Einen Hinweis auf die Seiten www.proschulreform.de, www.mitgeben.hamburg.de und Leben mit Behinderung e.v., welche ebenso aktiv die Schulreform unterstützen, finden Sie in unserer Linkliste!


Stimmen gegen die Hamburger Schulreform

Eintrag vom 11.05.2010

Unter dem Deckmantel des Elternwahlrechtes und der individuellen Schulbildung ab Klasse fünf agiert eine Hamburger Elterninitiative heftig gegen die ausstehende Hamburger Schulreform, in der vor allem die Trennung der Schülerinnen und Schüler auf verschiedene Schulformen nach der vierten Klasse aufgehoben werden soll. Selbst ein Wahlzettel mit einer Anleitung zur "richtigen Wahl" am 18. Juli beim Volksentscheid wird propagiert.
Bilden Sie sich selbst eine Meinung:


DVfR-Diskussionsforum zum Thema Rehabilitations- und Teilhaberecht

Eintrag vom 11.05.2010

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation stellt nun unter der unten angegebenen Adresse eine Diskussionsplattform für den Informations- und Meinungsaustausch zwischen Rechtsprechung, Wissenschaft und den praktischen Rechtsanwendern des SGB IX und verwandter Gesetze zur Verfügung. Die besondere Konstruktion des SGB IX als übergeordnetes Gesetz für die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen führt auch einige Jahre nach dessen Inkraftsetzung 2001 noch immer zu Problemen bei der Rechtsanwendung.
Das Diskussionsforum dient daher als Plattform für die Verbreitung der noch nicht hinreichend bekannten Rechtsnormen, der aktuellen Rechtsprechung und ihrer Auslegung sowie der Diskussion von Rechtsfragen in der juristischen Fachöffentlichkeit und bei den Akteuren in Betrieben und Institutionen. Ziel des Forums ist es, die Anwendung und Weiterentwicklung des Rehabilitationsrechts zu unterstützen.

(Quelle: www.reha-recht.de, Zugriff am 11.05.2010)


Aktionsplan des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Umsetzung der UN-Konvention

Eintrag vom 10.05.2010

Die Bundesregierung wird einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen entwickeln. Das federführende Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) setzt dabei auf die frühzeitige Einbindung der Zivilgesellschaft. Nachdem das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, bereits Ende März 2010 den Verbänden für und von Menschen mit Behinderungen das Konzept für den Aktionsplan der Bundesregierung vorgestellt hat, war bei der heutigen Veranstaltung die Meinung weiterer Verbände, z.B. der Sozialpartner, Wohlfahrtsverbände, Sozialträger und Kirchen gefragt.

(Quelle: www.bmas.de, Zugriff am 10.50.2010)

Lesen Sie den gesamten Beitrag unter folgendem Link:


Erstellung eines Inklusionsplans für die Schulen vom Rat der Stadt Köln beschlossen

Eintrag vom 10.05.2010

Auf Antrag der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat wurde nach Beratung am 23.03.2010 die Erstellung eines Inklusionsplanes für die Kölner Schulen beschlossen. Zentrale Anliegen sind längeres gemeinsames Lernen aller Kinder, welches Brüche in der Schullaufbahn vermeiden helfen soll und der Ausbau weiterführender inklusiver Ganztagsschulen.
Außerdem soll ein Ansprechpartner der Stadt benannt werden, an welchen sich Eltern wenden können, welche Ihr behindertes Kind im gemeinsamen Unterricht beschulen wollen, bei Ihrem Vorhaben jedoch schon Ablehnung durch Schulen erfahren mussten.

Den Beschluss gemäß ergänztem Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen finden Sie unter folgendem Link:


Verabschiedung des Diskussionspapiers "Pädagogische und rechtliche Aspekte der Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom 13. Dezember 2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen"

Eintrag vom 06.05.2010

Das Präsidium der Kultusministerkonferenz hat in seiner Sitzung am 12.06.2008 die Einsetzung einer befristeten Arbeitsgruppe "Sonderpädagogik" beschlossen und den Auftrag erteilt, die "Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung in den Schulen der Bundesrepublik Deutschland (1994)" fortzuschreiben.

In dieser Arbeitsgruppe, in der maßgeblich auch Vertreter des nordrhein-westfälischen Schulministeriums mitgewirkt haben, ist das Diskussionspapier "Pädagogische und rechtliche Aspekte der Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen vom 13.12.2006 über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (VN-BRK) in der schulischen Bildung" erarbeitet worden.

Die Amtschefkonferenz der KMK hat am 29.04.2010 diesem Diskussionspapier einheitlich zugestimmt.

Das Diskussionspapier, an dem neben den sonderpädagogischen Fachreferenten sowohl Juristen als auch Fachreferenten der allgemeinen Schulformen der Bundesländer mitgearbeitet haben, soll verstanden werden als eine erste Positionierung der Kultusministerkonferenz hinsichtlich der Entwicklungen im Bereich der sonderpädagogischen Förderung und der inklusiven Beschulung in den letzten Jahren und zudem auch als Orientierung bei der weiteren Überarbeitung der "Empfehlungen zur sonderpädagogischen Förderung ..." dienen.

Das Papier wird nach Ablauf der formalen Protokollzustimmungsfrist durch die Länder die Grundlage der von der KMK geplanten Fachtagung am 21. und 22. Juni 2010 in Bremen sein, bei der auch fachliche Experten und Betroffenenverbände vertreten sind.

(Quelle: www.schulministerium.nrw.de, Zugriff am 06.05.2010)

Unter dem nachstehenden Link finden Sie das Diskussionspapier der KMK!


Reguläre Schule auch für Behinderte?

Eintrag vom 05.05.2010

Doppelinterview: Schule für alle - ja oder nein?

Immer mehr Eltern wollen, dass ihr behindertes Kind eine reguläre Schule besucht. Die Vereinten Nationen geben ihnen Recht. Am Tag der Gleichstellung für Menschen mit Behinderung (05.05.10) sprach WDR.de mit einer Wissenschaftlerin und einem Praktiker über die Diskussion um Regel- und Förderschulen.

(Quelle: wdr.de, Zugriff am 05.05.2010)


Besserer Schutz vor Diskriminierung darf nicht länger von der Bundesregierung blockiert werden

Eintrag vom 05.05.2010

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung fordert die Bundesregierung auf, die 5. Gleichbehandlungsrichtlinie der Europäischen Union nicht länger zu blockieren. „Wer laut Koalitionsvertrag seine Politik an der UN-Behindertenrechtskonvention messen lassen will, muss an dieser Stelle Farbe bekennen“, erklärt Bundesvorsitzender Robert Antretter anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai.

(Quelle: www.lebenshilfe.de, Zugriff am 05.05.2010)

Lesen Sie den gesamten Artikel zur 5. Gleichbehandlungsrichtlinie, welche neben dem Bereich Soziales und dem Zugang zu Gütern und Dienstleistungen, vor allem auf gleiche Bildungschancen für Menschen mit und ohne Behinderungen abzielt.


Understanding Disability and Culture while Enhancing Advocacy

Eintrag vom 05.05.2010

In unserer Literaturdatenbank finden Sie erneut einen Volltext. Der Artikel "Understanding Disability and Culture while Enhancing Advocacy" von DiGiorgio, Gallagher, Bennett und Antle befasst sich mit den individuellen Grundrechten von Menschen mit Behinderungen in der zunehmend multikulturellen Gesellschaft Kanadas. Die Autoren beschreiben und evaluieren ein dreijähriges Projekt, das an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Brook University in Kooperation mit sechs anderen internationalen Hochschul-Institutionen ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich hierbei um den Versuch, kulturelle Barrieren im Bereich der Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen zu überschreiten.


"Lernschwierigkeiten gibt es bei allen Menschen"

Eintrag vom 05.05.2010

Interview mit dem Sonderpädagogen Prof. Dr. Ulrich Heimlich

Prof. Dr. Ulrich Heimlich hat an der Ludwig-Maximilians Universität München den Lehrstuhl für Lernbehindertenpädagogik inne. Integration und Inklusion gehören zum zentralen Schwerpunkt seiner Forschungstätigkeit, nebenher engagiert er sich auch für die gemeinsame Erziehung von Behinderten und Nichtbehinderten. Vor Kurzem erschien sein Buch mit dem Titel "Lernschwierigkeiten". bildungsklick.de wollte von Ulrich Heimlich wissen, was Lehrer Allgemeiner Schulen von der Sonderpädagogik lernen können und wie es um die Integration und Inklusion in Deutschland bestellt ist.

(Quelle: bildungsklick.de, 04.05.2010)


Inklusionsfest NRW am 05. Mai 2010

Eintrag vom 03.05.2010

Am 05.Mai 2010 findet pünktlich zum Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung , wie bereits mehrfach angekündigt, das Inklusionsfest NRW statt.

Kommen auch Sie zum Düsseldorfer Landtag und feiern Sie gemeinsam mit der Initiative mittendrin e.V. die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und ein inklusives Bildungssystem!

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie unter dem untenstehenden Link!


Offener Brief 2 vom 28.04.2010 an den Regierungspräsidenten Lindlar

Eintrag vom 29.04.2010

Frau Prof.in Dr. Kerstin Ziemen und Herr Dr. Jürgen Münch haben sich gestern erneut mit einem offenen Brief an den Präsidenten der Bezirksregierung Köln Herrn Hans Peter Lindlar gewendet. In ihrem Schreiben nehmen Frau Prof'in Dr. Ziemen und Herr Dr. Münch Bezug auf die Antwort des Regierungspräsidenten auf den ersten offenen Brief vom 26.01.2010 (nachzulesen unter: http://www.inkoe.de/information/information_detail.php?thema_id=7&eintrag_id=174#information_inhalt) und erläutern noch einmal die unbedingte Notwendigkeit und rechtlichte Verpflichtung zu einer von Beginn an zu verfolgenden inklusiven Ausrichtung der neu zu errichtenden Gesamtschule im Kölner Stadtteil Nippes.

Unter untenstehendem Link können Sie das Schreiben selbst lesen!


Forum Unterrichtspraxis 2010

Eintrag vom 03.05.2010

Im Rahmen der didacta - die Bildungsmesse 2010 in Köln wurde das "Forum Unterrichtspraxis" vom VdS Bildungsmedien e. V. gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und der Medienberatung NRW vom 16. bis 20. März 2010 veranstaltet. Gezeigt wurden neue didaktische Ansätze und Methoden sowie "best-practice" in den Schulen.
(Quelle: www.vds-bildungsmedien.de)

Unter dem angegebenen Link finden Sie einen Großteil der Einzelveranstaltungen dokumentiert. Einen sehr interessanten und praxisnahen Beitrag liefert beispielsweise Herr Hilbert Meyer von der Universität Oldenburg mit seinem Beitrag "'Mischwald ist besser als Monokultur'. Anregungen zur Unterrichtsentwicklung".


Ausschreibung W1 "Anthropologie und Ethik"

Eintrag vom 30.04.2010

Ein kurzer Hinweis auf eine Stellenausschreibung:

Im Department Heilpädagogik und Rehabilitation der Humanwissenschaftlichen Fakultät
ist ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt eine Juniorprofessur (W1)Anthropologie und Ethik in den Rehabilitationswissenschaften mit besonderer Berücksichtigung von Menschen mit Behinderung
auf Zeit (ohne tenure-track) zu besetzen.


Podiumsdiskussion zur bevorstehenden Landtagswahl

Eintrag vom 29.04.2010

Am Montag, den 3. Mai 2010, von 12 bis 14 Uhr findet in Zusammenarbeit mit dem ASTA in der AULA der Humanwissenschaftlichen Fakultät eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen der im Landtag vertretenen Parteien zur bevorstehenden Landtagswahl statt. Schwerpunktmäßig soll es dabei um die Bildungs-, Schul- und Hochschulpolitik gehen.

Teilnehmer werden sein: Arndt Klocke (Landesvorsitzender der GRÜNEN), Ingrid Hack MdL (SPD Landtagsfraktion), Dr. Ute Dreckmann MdL (FDP Landtagsfraktion), Bärbel Beuermann(Spitzenkandidatin DIE LINKE), N.N.(CDU Landtagsfraktion)


Wege zur Schule der Vielfalt - Raimund Patt

Eintrag vom 29.04.2010

Das Thema Inklusion wird in Düsseldorf vielfältig diskutiert.
Wie ist der Stand der Dinge zurzeit in Düsseldorf? Wie ist die Sicht der betroffenen Eltern? Was ist eine „Inklusive Schule“? Wie können erste Schritte auf dem Weg zur Schule der Vielfalt konkret aussehen? Wie arbeitet man mit dem Index für Inklusion? Welches sind die Kriterien für ein Gelingen? Können Förderschulen, Grund- und weiterführende Schulen einen gemeinsamen Weg finden?

Die GEW Düsseldorf will einen inhaltlichen Beitrag leisten, der zur Zusammenarbeit und offenen Diskussion auffordert.

(Quelle: GEW, Stadtverband Düsseldorf)

Herr Raimung Patt stellt den Index für Inklusion im Rahmen der Veranstaltung vor um gemeinsam Wege und Möglichkeiten zur Förderung der Schulentwicklung zu erarbeiten.

Termin und Anmeldung unter folgendem Link:


Auf dem Weg zu einer anderen Schulkultur: Die Bedeutung von Geist und Haltung aus neurobiologischer Sicht

Eintrag vom 26.04.2010

Seit kurzem können Sie auch diesen Artikel als Volltext neben anderen Literaturtiteln des Wissenschaftlers Prof. Dr. Gerald Hüther in unserer Literaturdatenbank finden.

Ein überzeugender und fundierter Beitrag zur Notwendigkeit einer neuen Lernkultur! -Lesen Sie selbst:


Die Salamanca Erklärung und der Aktionsrahmen zur Pädagogik für besondere Bedürfnisse

Eintrag vom 22.04.2010

Im Zuge der durch die UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen hervorgerufenen Debatten um die Begriffe Integration und Inklusion, ist nun auch eine aktualisierte Fassung der Salamanca Erklärung erschienen, in welcher nun auch im deutschsprachigen Raum der Begriff "Integration" durch den der "Inklusion" ersetzt wurde.

Lesen Sie den Volltext der aktualisierten deutschen Übersetzung des Salamanca Statements in unserer Literaturdatenbank oder unter folgendem Link:


Inklusion: Viele Modelle statt einer Schule für alle

Eintrag vom 22.04.2010

Die UN-Behindertenkonvention hat sich binnen eines Jahres als starker Motor für einen anderen Umgang mit behinderten Kindern im deutschen Schulsystem erwiesen. "Die Kultusminister sind informiert und alarmiert. Sie haben Hoffnungen begraben, dass sie ohne große Änderungen auskommen können", sagte die GEW-Vizevorsitzende Marianne Demmer dem dpa-Dossier Bildung Forschung. Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Ludwig Spaenle (CSU), nannte die UN-Konvention eine "zentrale Wegmarke". "Die Umsetzung der Inklusions-Strategie bedeutet eine große Herausforderung", sagte er.

(Quelle: www.bildungsklick.de)

Lesen Sie den gesamten Artikel unter nachstehendem Link!


Integration / Inklusion und die Lehrerbildung an der Universität zu Köln - ein Gastbeitrag von Dr. Jürgen Münch

Eintrag vom 21.04.2010

Unter dem Stichwort "Entwicklung des BA / MA Lehramt Sonderpädagogik" finden Sie nun einen hochinformativen Beitrag von Herrn Dr. Jürgen Münch, welcher über die Neuorientierung der Lehrerbildung für eine inklusive Schule an der Universität zu Köln berichtet.

Lesen Sie selbst!


Literaturhinweis zur UN-Konvention

Eintrag vom 20.04.2010

Neben anderen Literaturhinweisen finden Sie in unserem UN-Konventions-Bereich nun auch den Beitrag: "Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung - Weg in eine inklusive Zukunft oder realitätsferne Utopie?", eine Staatsarbeit von R. Fink.

Wir werden Sie im Laufe der Zeit auf einige Beiträge / Volltexte hinweisen, die bei InKö veröffentlicht werden.


Kritik am rheinland-pfälzischen Aktionsplan wird laut

Eintrag vom 19.04.2010

"In einem Antrag der CDU-Landtagsfraktion heißt es u.a.: 'Der Landtag fordert die Landesregierung auf, 1. das Angebot an Förderschulen in allen Jahrgangsstufen im Sinne einer differenzierten Schullandschaft, die die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen ins Zentrum stellt, zu erhalten.'"

(Quelle: www.kobinet-nachrichten.org, letzter Zugriff am 19.04.2010)

Lesen Sie selbst den gesamten Artikel und die Anmerkungen des Elternvereins mittendrin e.V. (www.eine-schule-fuer-alle.info)!


Initiative Bildungsfreundschaft

Eintrag vom 19.04.2010

Der ständig ansteigende Leistungsdruck im Kindesalter, "Kinder-Sortieren", Turbo-Abi, Lernen im Gleichschritt und ein völlig unterfinanziertes Schulsystem haben die Bildung einer neuen Bürgerinitiative auf den Plan gerufen. Die "Initiative Bildungsfreundschaft" will auf Ihrer Homepage über den BildungsBurnout in Deutschland informieren und eine Diskussionsplattform initiieren, die über reine Kritik hinaus Lösungswege entwickelt und zur aktiven Beteiligung aller Betroffenen anregt.
(Quelle: www.bildungsburnout.de, letzter Zugriff am 19.04.2010)

Für weitere Informationen schauen Sie in unserem Adressbereich!


Inklusionsfest NRW am 05. Mai 2010!

Eintrag vom 19.04.2010

Noch einmal zur Erinnerung:
Am 5. Mai, dem Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, wird in Düsseldorf vor dem Landtag das große Inklusionsfest NRW begangen. Erstmals seit Jahren werden tausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene demonstrieren, dass die Veranstalter mit ihrer Forderung nach einem inklusiven Bildungssystem keine Randgruppe sind. Es lautet die Forderung nach einem inklusiven Bildungssystem. Das Ziel lautet: gute Bildung für alle. Es sollte klar sein: Inklusion ist kein Sparmodell. Außerdem geht man davon aus, dass die kommende Landesregierung, die vier Tage später gewählt wird, dieses Signal verstehen wird.

Verschaffen Sie sich weitere Informationen und seien auch Sie dabei am 05. Mai!


NRW-Bündnis "Eine Schule für Alle" fordert grundlegende Umkehr in Pädagogik und Schulsystem

Eintrag vom 19.04.2010

Beim Kongress "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!", der vom 12. bis 14. März in Köln stattfand, verabschiedeten die Anwesenden eine Erklärung des NRW-Bündnisses "Eine Schule für Alle", in der eine grundlegende Umkehr in Pädagogik und Schulsystem gefordert wird: "In einer SCHULE FÜR ALLE sind alle Kinder willkommen. Sie stärkt die Kinder und befähigt sie zu aktiver Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Sie orientiert sich an einem humanistischen Menschenbild, an Demokratie und an den Menschenrechten, wie sie in der UN- Kinderrechtskonvention und der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen festgeschrieben sind.

(Quelle: mittendrin e.V.)

Lesen Sie die gesamte Stellungnahme unter:


NRW kommt seiner Verpflichtung zum Aufbau eines inklusiven Bildungssystems (bisher) nicht nach

Eintrag vom 19.04.2010

Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, Professor Vernor Muñoz Villalobos hat der Schulpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen eine Rüge erteilt. "Wir beobachten, dass Inklusion als Ziel bezeichnet wird, sagte Muñoz anlässlich der Eröffnung des Kongresses "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!" in Köln. Er sehe jedoch eine Asymmetrie zwischen Worten und Umsetzung. Was der UN-Berichterstatter diplomatisch ausdrückte, heißt auf gut deutsch: Nordrhein-Westfalen kommt seiner Verpflichtung zum Aufbau eines inklusiven Bildungssystems nicht nach.

(Quelle: mittendrin e.V.)

Lesen Sie den gesamten Artikel in der Dokumentation zur Fachtagung "Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!" unter untenstehendem Link!


Inklusion – auch ein Thema für die Gymnasien (Fachgruppentreffen)

Eintrag vom 14.04.2010

Nach der allgemeinen Einführung in das Thema „Inklusion“ auf der Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes der GEW Anfang März will man sich nun mit der Frage auseinandersetzen, was Inklusion für die Gymnasien und die dort unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer bedeutet und welche personellen, sachlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die gemeinsame Beschulung von behinderten und nichtbehinderten Kindern geschaffen werden müssen. Man will über den Stand der Diskussion berichten und gemeinsam notwendige Forderungen entwickeln.

(Quelle: Renate Aust, GEW, Stadtverband Düsseldorf, Fachgruppe Gymnasium)

Detaillierte Informationen zum Fachgruppentreffen finden Sie in unserer Termindatenbank!


Bayrische FDP will Lehrer schulartübergreifend ausbilden

Eintrag vom 13.04.2010

Die FDP macht Druck für weitere Reformen in der bayerischen Schulpolitik. Bildungsexpertin Renate Will (FDP) plädiert für grundlegende Änderungen in der Lehrerausbildung. Bayerns Lehrer sollen mittelfristig nicht mehr wie bisher streng getrennt nach Schulart ausgebildet, sondern flexibel je nach Bedarf eingesetzt werden – so dass ein Realschullehrer auch an der Mittelstufe des Gymnasiums unterrichten könnte. "Wir können es uns nicht länger leisten, neue Lehrer nur mehr rein schulartbezogen auszubilden und zu verbeamten", sagte Will in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

(Quelle: www.bildungsklick.de, 12.04.2010)


Wahlprogramm der Linken in leichter Sprache

Eintrag vom 12.04.2010

Unter dem nachstehenden Link finden Sie das Wahlprogramm der Partei die Linke für die kommende Landtagswahl in leichter Sprache!


Wahlprogramm von Bündnis 90 / die Grünen in leichter Sprache

Eintrag vom 12.04.2010

Das aktuelle Wahlprogramm der Grünen in leichter Sprache finden Sie unter untenstehendem Link!


Wahlprogramme zur Landtagswahl am 09. Mai 2010 in leichter Sprache

Eintrag vom 12.04.2010

Verschiedene Parteien haben sich auf den Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft gemacht und ihre Wahlprogramme auch in leichter Sprache abgefasst.
Hier finden Sie das Programm der NRW-SPD.


Workbook zur Tagung "meine ART - deine ART" erschienen

Eintrag vom 12.04.2010

Im März fand an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln die Tagung "meine ART - deine ART Inklusion und Empowerment in der kulturpädagogischen Arbeit
mit Kindern und Jugendlichen" statt.
Hierzu haben die Initiatoren nun ein workbook veröffentlicht, welches über die Seite der Humanwissenschaftlichen Fakultät verfügbar ist.
Schauen Sie selbst!


Ein Volksentscheid und die Aussichten auf Schulfrieden in Hamburg

Eintrag vom 10.04.2010

In gut drei Monaten werden Hamburger Bürger in einem Volksentscheid über die geplante Schulreform abstimmen. Knackpunkte sind das längere gemeinsame Lernen in der Primarstufe und das Elternrecht bei der Wahl der weiterführenden Schule. Prof. Dr. Valentin Merkelbach zeichnet in seinem Beitrag die bisherige Entwicklung nach und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung des Hamburger Schulsystems im Falle eines erfolgreichen Volksentscheids.

(Quelle: bildungsklick.de, 09.04.2010)

Lesen Sie selbst den gesamten Artikel!


"Integration reicht nicht – wir brauchen Inklusion"

Eintrag vom 08.04.2010

Porträt über den UN-Botschafter Vernor Munoz
Vernor Munoz ist ehrenamtlicher UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung. Im Jahr 2006 kam er nach Deutschland, um das hiesige Bildungssystem zu inspizieren. In seinem Bericht benannte er eine Reihe von Mängeln, darunter die Diskriminierung von Behinderten.

(Quelle: Publik, 07.04.2010)

Lesen Sie den gesamten Artikel auf Seite 7 des Online-Newsletters "Publik" von Herrn Bernd Siegel!
(anmelden unter: an@berndsiegel.de)


Schüler, Studierende und Lehrende laden alle Eltern, Erziehungsberechtigte und Interessierte zum Informationsabend mit Podiumsdiskussion ein: Bessere Bildung!?! Und welche wählen Sie?

Eintrag vom 08.04.2010

am: Dienstag 13.04.2010
19:00 bis 21:30 Uhr
In der Aula des Schillergymnasiums
Nikolausstraße 55, 50937 Köln

"Ziel dieser Veranstaltung ist die Sensibilisierung und somit auch die
Meinungsbildung. Denn bereits im Mai diesen Jahres wird wieder gewählt, und Sie
als Wähler entscheiden mit, wie das deutsche Bildungssystem gestaltet wird.
Wir haben für einen informativen Abend Referenten zu unterschiedlichen Themen
eingeladen.
Um Ihnen einen ersten Einblick zu bieten, wird Herr Ulrich Thöne, Vorsitzender
der GEW, mittels eines einführenden Vortrages mit dem Thema „Die Krise in der
Bildung“ verschiedene Perspektiven des Bildungssystems aufzeigen. Anschließend
haben wir für einen weiteren Überblick mehrere Experten für eine
Podiumsdiskussion eingeladen. Diese werden sich thematisch wie folgt zu
unterschiedlichen Bereichen des Bildungssystems äußern:

Monika Domke, Attac Köln: „Das Menschenbild im heutigen Bildungssystem“
Tobias Kaphegyi: G8 und Kopfnoten
Dr. Jürgen Münch, Universität Köln: UN-Konvention, Inklusion und Schulversagen
Antonia Kühn, DGB-Jugend NRW: Ausbildung und Arbeit, Jugendarbeitslosigkeit
Dr. Matthias Burchardt, Universität Köln: Ökonomisierung der Bildung, Hochschulen"
(Quelle: bildungsstreik-koeln.de)


„Gesprächskreis über die Zukunft der sonderpädagogischen Förderung" geschlossen

Eintrag vom 03.04.2010

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen hat gestern den „Gesprächskreis über die Zukunft der sonderpädagogischen Förderung" bereits nach seinem zweiten Treffen geschlossen. Ergebnisse wurden nicht erzielt. Weitere Beratungen seien vor der Wahl nicht mehr sinnvoll, erklärte Staatssekretär Günter Winands und stellte den geladenen Experten aus Parteien und Verbänden in Aussicht, dass eine zukünftige Landesregierung sicherlich auf die Expertenrunde wieder zukommen werde.
Schulministerin Barbara Sommer verweigerte auf Nachfrage von Elternvereinen jegliche Maßnahmen, betroffenen Kindern zum kommenden Schuljahr das von der UN- Behindertenrechtskonvention statuierte Recht auf Integration in eine allgemeine Schule zu gewährleisten. Elternvertreter äußern sich extrem enttäuscht über den Verlauf und das Ende der Expertenrunde (Quelle: mittendrin e.V.).

Lesen Sie den gesamten Artikel unter folgendem Link:


Gesamtschulstiftung gegründet

Eintrag vom 31.03.2010

Die "Gesamtschulstiftung" wurde mit Urkunde vom 11. Januar 2010 von der Bezirksregierung Köln unter Trägerschaft der GGG Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (www.ggg-bund.de) als rechtsfähig und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.
Ziele der Stiftung sind "ein Schulsystem, in dem kein Kind beschämt oder seiner Lebenschancen beraubt wird". Die Stiftung arbeitet getreu dem Leitsatz, "dass gesellschaftlicher Fortschritt nur zu schaffen ist, wenn alle Schüler/innen individuell und gemeinsam gefördert werden."


"Inklusionsplan" für Köln!

Eintrag vom 30.03.2010

Der Rat der Stadt Köln hat am 23.03.2010 als erstes Parlament in NRW den Beschluss gefasst, einen "Inklusionsplan" für die örtlichen Schulen auszuarbeiten. Der Beschluss, welcher auf einen Antrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen zurückgeht, wurde einstimmig gefasst.
Nach Absicht der Stadt Köln soll das längere gemeinsame Lernen von Kölner Schülerinnen und Schülern nicht nur in Grund- sondern auch in Schulen der Sekundarstufe mittels eines "Inklusionsplanes" im Rahmen der Schulentwicklungsplanung gefördert werden. Insbesondere Vertreter der Zivilgesellschaft sollen zur Umsetzung des "Inklusionsplanes" zu Rate gezogen werden.
Des Weiteren wurde auch die Landesregierung NRW vom Rat der Stadt Köln aufgefordert, die für die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen notwendigen und längst überfälligen gesetzlichen Änderungen zeitnah in Kooperation mit den Kommunen durchzuführen.
Der Elternverein mittendrin e.V. vermutet, dass es sich bei dem "Inklusionsplan" der Stadt Köln um eine Reaktion auf den seit Anfang Dezember vorliegenden Bürgerantrag von Kölner Eltern, in welchem ein eben solcher Plan gefordert wird, handelt.


Positionspapier zur inklusiven Bildung

Eintrag vom 30.03.2010

Am 19. März 2010 gab der Verband Sonderpädagogik e.V. ein neues Positionspapier zur inklusiven Bildung heraus. Das 2-seitige Dokument ist gegliedert in die Unterpunkte 1. Kultur der Inklusion als Ziel (Inklusionsorientierung, Ressourcenorientierung, Subjektorientierung), 2. Inklusion als Prozess, 3. Bedingungen des Gelingens inklusiver Bildung. Der Verband zieht das folgende Resümee: "Für den Prozess der inklusiven Bildung und der notwendigen Umstrukturierung im gesamten Bildungssystem müssen sich gesellschaftliche Haltungen und Einstellungen verändern sowie entsprechende Ressourcen zur Verfügung gestellt werden."


Aktionsplan der Landesregierung Rheinland-Pfalz zur Umsetzung der UN-Konvention in leichter Sprache

Eintrag vom 29.03.2010

Der Aktionsplan der Landesregierung, welcher sich unter dem letztgenannten Link findet, liegt auch in leichter Sprache vor. Lesen Sie auch dieses Dokument!


Aktionsplan der Landesregierung Rheinland-Pfalz zur Umsetzung der UN-Konvention

Eintrag vom 29.03.2010

Am 25.03.2010 wurde auf einer Arbeitstagung in Mainz im Festsaal der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz ein Aktionsplan der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen vorgestellt. Malu Dreyer, die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen des Landes und der Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen Ottmar Miles-Paul hoben die Aspekte Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichstellung, welche den knapp 200 Maßnahmen aus verschiedenen Bereichen der Landespolitik und aus allen Ministerien zu Grunde liegen, besonders hervor. Man verfolge ehrgeizige Ziele, für die der vorgestellte Aktionsplan sowohl Rahmen, als auch Handlungsauftrag liefere. Malu Dreyer konstatierte "wir in Rheinland-Pfalz begreifen die UN-Konvention als Rückenwind für unsere Politik für und mit Menschen mit Behinderungen". Rheinland-Pfalz ist somit das erste Bundesland, welches nahezu exakt ein Jahr nach Inkrafttreten der UN-Konvention einen Aktionsplan entwickelt und bereits durch den Ministerrat verabschiedet hat.
Lesen Sie selbst das Dokument in der Originalfassung!


Inklusion erfordert Reformen in der Lehrerbildung

Eintrag vom 25.03.2010

Der Bayrische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V. plädiert für eine grundsätzliche Neustrukturierung des sonderpädagogischen Lehramtsstudiums, in deren Zentrum die "Auseinandersetzung mit der Heterogenität" stehe. Der BLLV schlägt das Modell eines dreigeteilten Studiums vor, welches aus Basisstudium, Profilstudium und Masterstudim bestehe. Die Inhalte des neuen Lehrplanes orientieren sich am Grundsatzpapier "Inklusion und die Auswirkungen auf das bayerische Schulsystem".
Lesen Sie selbst die Pressemeldung des BLLV!


Die Schulkonzepte der NRW-Parteien

Eintrag vom 24.03.2010

Alle Parteien in Nordrhein-Westfalen stellen die Schulpolitik in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfes für die Landtagswahl am 9. Mai. Zur Schulstruktur haben sie durchaus konträre Positionen, die Modelle reichen von Gemeinschaftsschule, über Hauptschule, Gymnasium, Mittelschule und Realschule bis hin zur Förderschule.
Lesen Sie selbst den Kurzüberblick der Deutschen Presse-Agentur:


didacta in Köln - Besucherrekord, aber keine inklusive Schule!?

Eintrag vom 23.03.2010

Am vergangenen Samstag (20.03.2010) ist die größte Bildungsmesse Europas, welche in diesem Jahr wieder in Köln stattfand, nach fünf Tagen mit einem Besucherrekord (rund 109.000 Besucher, vgl. www.bildungsklick.de) zu Ende gegangen.

Obwohl sich das größte Angebot der insgesamt vier Themenbereiche Kindergarten, Schule/Hochschule, Ausbildung/Qualifikation und Weiterbildung/Beratung mit 557 Unternehmen im Bereich Schule/Hochschule fand, waren hier kaum Informationen zum gemeinsamen Unterricht von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung zu finden. Stattdessen boten einige Schulbuchverlage, im Gegensatz zu einer Vielzahl anderer, welche ausschließlich Unterrichtsmaterialien für den Unterricht an Grundschulen, Gymnasien, Realschulen, Gesamtschulen und Hauptschulen anboten, spezifische Bücher und Hefte für den Unterricht an der Förder- oder SONDERschule an.
Einzig die Aktion Mensch klammerte das Thema schulische Inklusion nicht aus ihrem Informationsangebot aus. Auf Nachfrage nach Informationsmaterialien zu den Themenbereichen Heterogenität, Inklusive Schule und Gemeinsamer Unterricht äußerte beispielsweise eine Ausstellerin am Stand der jungen GEW, dass man "so spezielles Material" nicht dabei habe. - Mehr als enttäuschend, dass Inklusion auch auf der größten Bildungsmesse Europas mit einem Fachbesucheranteil von 98,3 % (vgl. www.bildungsklick.de, Zugriff am 23.03.2010) noch ein zu "spezielles" Thema zu sein scheint!

Lesen Sie den Schlussbericht der didacta unter folgendem Link:


Erklärung des Aktionsbündnisses Schule zur Landtagswahl in NRW am 09.Mai 2010

Eintrag vom 23.03.2010

Das Aktionsbündnis Schule, welches sich aus 17 Mitgliedern, unter welchen sich zahlreiche Eltern- und Lehrervereinigungen befinden, zusammensetzt, proklamiert "Schulvielfalt statt Schuleinfalt". Das Bündnis kämpft nicht nur für den Erhalt einer vielfältige[n] und vielgliedrige[n] Schulstruktur ab der 5. Klasse", sondern ebenso gegen eine Verlängerung des gemeinsamen Lernens aller Kinder in der Grundschule um zwei Jahre.

Die Forderungen im Detail finden Sie unter unten genanntem Link!


CDU in NRW startet eine flächendeckende Schulaktion gegen die "Rot-Rote Einheitsschule"

Eintrag vom 23.03.2010

Flächendeckende Schulaktion gestartet:
„Diese Schule wird geschlossen, wenn Rot-Rot regiert“
– Die CDU in NRW ruft auf zum Kampf gegen die "Rot-Rote Einheitsschule" und verteilt sogenannte "Aktionsmaterialien" an alle Kreisverbände. Der Abgeordnete Andreas Krautscheid kommentiert: "Die CDU ist die einzige Partei, die zum mehrgliedrigen Schulsystem steht".

Ziel ist es, vor Ort, etwa im Umfeld von Schulen, sogenannte "Aktionen", welche inhaltlich leer sind und äußerlich einer politischen Panikmache entsprechen, durchzuführen. So lässt die CDU die Schließung von über 1.860 Gymnasien, Real- und Hauptschulen in NRW unter rot-roter Regierung, von der über 1 Million Schülerinnen und Schüler betroffen wären, verlautbaren. „Die rot-rote Einheitsschule hätte ganz konkrete Folgen für ganz konkrete Schulen. Damit machen wir deutlich, dass Gymnasien, Real- und Hauptschulen geschlossen werden, wenn Rot-Rot regiert“, so Andreas Krautscheid.
(Quelle: www.gew-nrw.de, Zugriff am 23.03.2010)

Machen Sie sich selbst ein Bild!


Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth fordert individuelle Förderung in einem inklusiven Schulsystem

Eintrag vom 17.03.2010

Prof. Rita Süssmuth fordert beim GEW-Bildungsforum der didacta auf: Gebt den Kindern Gelegenheit, miteinander zu lernen!

Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland eröffnet Chancen für eine Neuorientierung des Schulsystems und für längeres gemeinsames Lernen der Schüler. Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth forderte auf einem Forum der GEW auf der Bildungsmesse didacta, dass Schluss sein müsse mit der Auslese der Schüler, stattdessen ginge es um mehr individuelle Förderung in einem inklusiven Schulsystem.

(Quelle: www.bildungsklick.de, Zugriff am 17.03.2010)


Dokumentation der Fachtagung "Längeres gemeinsames Lernen" am 05.02.2010 in Köln ist online!

Eintrag vom 16.03.2010

Ca. 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung des Dezernats für Bildung, Jugend und Sport zu der Fachtagung „Längeres gemeinsames Lernen“. Zielsetzung der Veranstaltung war die Vermittlung und Diskussion von Perspektiven lernpsychologischer, kompetenzorientierter und schulstruktureller Aspekte gemeinsamen Lernens auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse.

In vier Fachvorträgen stellten Expertinnen und Experten verschiedene Aspekte eines längeren gemeinsamen Lernens vor. In einer abschließenden Podiumsdiskussion gingen die Referentinnen und Referenten der Frage „Wo liegt die Zukunft unseres Schulsystems?“ nach. Moderiert wurde die Fachtagung von Helmut Frangenberg vom Kölner Stadt-Anzeiger.

(Quelle: www.bildung.koeln.de/gemeinsam_lernen, Zugriff am 16.03.2010).

Unter dem unten genannten Link gelangen Sie zum Kölner Bildungsserver. Gerne können Sie die ausführliche Dokumentation der Fachtagung und die Präsentationen zu den einzelnen Fachbeiträgen außerdem in unserer Rubrik zur UN-Konvention nachlesen!


24. InklusionsforscherInnentagung 2010

Eintrag vom 16.03.2010

Vom 24. – 27. Februar 2010 fand die 24. InklusionsforscherInnentagung mit dem Titel „Inklusionsforschung im Lichte der UN- Konvention über die Rechte behinderter Menschen“ in Innsbruck statt. Unser Projektteam hatte die Möglichkeit, an dieser Tagung teilzunehmen.

Erstmals nahmen mehrere SelbstvertreterInnen an der Tagung teil und gestalteten Programmpunkte für das Plenum. Angesichts der Debatte um das Thema „Leichte Sprache“ wurden drei der neun Arbeitsgruppen in leichter Sprache abgehalten.
In den Hauptvorträgen ging es hauptsächlich darum, welche Chancen die UN- Konvention über die Rechte behinderter Menschen für die Entwicklung des integrativen/ inklusiven Schulsystems bietet und auch welche Grenzen und Barrieren in den einzelnen Ländern zurzeit noch bestehen. Die Themen der Arbeitsgruppen waren vielfältig. Vom Thema „politische Teilhabe“ über das Thema „LehrerInnenbildung“ bis hin zur Vorstellung von internationalen Projekten und Forschungsberichten zum Thema Inklusion wurden viele Aspekte der UN- Konvention diskutiert.

In nächster Zeit werden wir einen Bericht über die von uns besuchten Vorträge und Arbeitsgruppen bei InKö einstellen.


Rüttgers konstatiert: "Einheitsschule bedeutet Gleichmacherei"

Eintrag vom 15.03.2010

Im Gespräch mit www.bildungsklick.de äußert der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, dass er die Idee einer schulstrukturellen Veränderung in NRW hin zum Verbundschulsystem für "die falsche Antwort" hielte. Auch dem im Februar 2010 geäußerten Appell von 450 Grundschulleitern aus Nordrhein-Westfalen für längeres gemeinsames Lernen steht der Ministerpräsident ablehnend gegenüber. Er "halte eine solche Verlängerung nicht für zielführend".
(Quelle: www.bildungsklick.de, Zugriff am 15.03.2010)


Deutscher Schulpreis 2010: Fünfzehn Schulen nominiert

Eintrag vom 15.03.2010

Aus insgesamt 162 Bewerbungen hat eine unabhängige Jury in einem mehrstufigen Auswahlverfahren jetzt fünfzehn Schulen für den Deutschen Schulpreis 2010 nominiert.

Grundlage des Deutschen Schulpreises ist ein umfassendes Bildungsverständnis. Dabei orientiert sich die Jury an sechs Qualitätsbereichen: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Um die Innovationskraft der Preisträger für die Schulentwicklung in Deutschland zu nutzen, gehören die ausgezeichneten Schulen für drei Jahre der Akademie des Deutschen Schulpreises an.
(Quelle: www.bildungsklick.de, Zugriff am 15.03.2010)

Auch die integrative Grundschule Waldhofschule in Templin, Brandenburg -Eine Schule für alle- wurde nominiert!


Antwort des Regierungspräsidenten auf den offenen Brief

Eintrag vom 08.03.2010

Ende Februar erhielten Frau Prof’in Dr. Ziemen und Herr Dr. Münch eine durch den Regierungspräsidenten Lindlar in Auftrag gegebene Antwort auf ihren offenen Brief vom 26.01.2010. In diesem Schreiben nimmt Gertrud Bergkemper-Marks von der Bezirksregierung Köln Bezug auf die UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderung und verweist auf „einen Mentalitätswandel [an allgemeinen Schulen] der nicht ‚auf Knopfdruck’ zu erreichen [sei]“. Lesen Sie selbst in unserem Informationsbereich nach!


Bildungsprogramm der Grünen für die Landtagswahl 2010 in NRW

Eintrag vom 09.03.2010

Vor der Landtagswahl im Mai 2010 hat sich die Partei "die Grünen" in NRW deutlich positioniert. Im Teil des Parteiprogrammes, der sich mit dem Bildungssystem befasst, bezieht die Partei ausdrücklich Stellung für ein inklusives Schulsystem.
Das Motto lautet: "Kluges NRW: Recht auf Bildung für Alle".


Zur Lage der Schulen in NRW

Eintrag vom 09.03.2010

Als Reaktion auf die im April 2009 vom Ministerium für Schule und Weiterbildung veröffentlichte Broschüre "Schule in Nordrhein-Westfalen - Bildungsbericht 2009" stellte die SPD eine "Große Anfrage" zur "Lage der Schulen in NRW". In der am 10.02.2010 veröffentlichten Antwort der Landesregierung finden sich zahlreiche und interessante Daten und Fakten.


"Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" 2010

Eintrag vom 08.03.2010

Unter dem Motto "Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung" zeichnet der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" auch in diesem Jahr Schulen aus, in denen behinderte und nicht behinderte Kinder vorbildlich gemeinsam lernen.

Projektträger sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission. Bewerben kann sich bis zum 14. Mai jede Schule, die den Weg zur inklusiven Schule beschreitet - unabhängig von Schulform oder Trägerschaft. Die drei ersten Preise sind mit je 3.000 Euro dotiert und werden im November 2010 feierlich verliehen.


Häufig gestellte Fragen rund um Integration / Inklusion – Interaktiver FAQ

Eintrag vom 22.02.2010

Auf unserer Homepage finden Sie nun eine Sammlung von häufig gestellten Fragen zur schulischen Integration/ Inklusion. Zusammengestellt und bearbeitet wurde die Auswahl der Fragen in Zusammenarbeit mit dem Elternverein "Schule für alle e.V." und der Schulaufsicht der Stadt Köln.
Der FAQ stellt den Versuch dar, sich Fragen von Eltern zu nähern, die häufig auftreten und deren eindeutige Beantwortung oft nicht möglich ist.
Er ist als offener Bereich anzusehen, das heißt, Sie können sich gerne bei der Beantwortung der Fragen beteiligen. Senden Sie uns Antworten oder weitere offene Fragen! Über Ihre Beteiligung freuen wir uns sehr.
Das InKö-Team


Reaktionen auf den offenen Brief

Eintrag vom 11.02.2010

Die Diskussion um die neu zu errichtende Gesamtschule in Köln-Nippes ist weiter im Gange. Mittlerweile hat die Presse über den offenen Brief berichtet, eine Reaktion des Regierungspräsidenten Lindlar steht noch aus.
Die Bedeutung und die Aktualität des Ausbaus von Gesamtschulen wurde auf der Fachtagung "Längeres gemeinsames Lernen" deutlich, die von der Stadt Köln veranstaltet wurde.Einen Pressebericht über die Tagung und den generellen Verlauf der Diskussion über die neu einzurichtende Gesamtschule in Köln-Nippes können Sie in folgendem InKö-Bereich nachlesen:


Offener Brief an den Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Köln

Eintrag vom 26.01.2010

In einem offenen Brief wenden sich Frau Prof'in Dr. Ziemen, Hr. Dr. Jürgen Münch und zahlreiche Mitunterzeichner/innen an den Regierungspräsidenten der Bezirksregierung Köln. Es geht dabei um den Gemeinsamen Unterricht an der neu zu errichtenden Gesamtschule in Köln-Nippes.

Bereits die Elterninitiative Kölner GU-Grundschulen hatte moniert, dass die neu zu errichtende Schule von Anfang an inklusiv ausgerichtet und eine Ganztagsschule sein muss.
Weitere Informationen zur bisherigen Diskussion um die neue Gesamtschule in Köln-Nippes finden Sie unter > Informationen > Regionales


Rechtsgutachten zur UN-Konvention - vorgestellt von Prof. Dr. Eibe Riedel in Berlin

Eintrag vom 29.01.2010

Am Donnerstag, 28.01.10 wurde in Berlin ein neues Rechtsgutachten zur UN-Konvention vorgestellt. Prof. Dr. Eibe Riedel weist zum einen darauf hin, dass die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die Deutschland Anfang letzten Jahres ratifiziert hat, sofortige Geltung und Anspruch auch bei anders lautenden Schulgesetzen hat. Des Weiteren müssen Bund und Länder dafür sorgen, dass inklusive Bildung zügig umgesetzt wird und dafür auch Qualitätsmaßstäbe festgelegt werden. Dies sind zwei Ergebnisse des Rechtsgutachtens. Die Pressemitteilung und eine Kurzzusammenfassung des Rechtsgutachtens können Sie im UN-Konventionsbereich von InKö nachlesen.


Jugendhilfe-Report 4/2009 "Schulsozialarbeit"

Eintrag vom 02.02.2010

Der aktuelle Jugendhilfe-Report beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Schulsozialarbeit. Neben möglichen Schnittstellen von Sozialarbeit und Schule, soll die Rolle der außerschulischen Partner betont und gestärkt werden. Wie dies auch in Schulen mit Integration und Ganztag funktionieren kann, stellen die einzelnen Artikel zu Diskussion.


"Eine Schule für alle" - Kinospots

Eintrag vom 29.01.2010

Studierende der Kunsthochschule für Medien in Köln haben für die Elterninitiative mittendrin e.V. zwei Kinospots gedreht, die nun bei Youtube online gestellt sind und auch bald im Kinoformat zu sehen sind.


Adressen der leitenden Schulen der Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung in NRW

Eintrag vom 20.01.2010

In der Adressdatenbank von InKö finden Sie eine vollständige Liste mit Kompetenzzentren und Schulen, die die Leitung eines Kompetenzzentrums in NRW übernommen haben. So finden Sie nun die Kontaktdaten und Homepages dieser Schulen, nach Regierungsbezirken geordnet.

Wir bemühen uns, diese Listen fortlaufend zu aktualisieren und bedanken uns für die freundliche Unterstützung von Hr. Köper von der Bezirksregierung Köln.


Die Homepage des Elternvereins "Schule für Alle e.V." ist online

Eintrag vom 14.01.2010

Im April 2008 hat sich der Verein "Schule für alle e.V." gegründet. Ziel
des Vereins ist die Förderung des gemeinsamen Lebens und Lernens
aller Kinder. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die schulische Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Hennef und
dem Rhein-Sieg-Kreis.

"Gemeinsamer Unterricht soll zur Selbstverständlichkeit werden. Jedes Kind soll das Recht darauf haben, gemeinsam mit anderen Kindern lernen zu dürfen - unabhängig von seinen Fähigkeiten und seiner sozialen Herkunft." (Quelle: schulefueralle.de)

Der Elternverein ist nun auf der Seite www.schulefueralle.de online gegangen!


Neue Kategorie: Integration / Inklusion und die Lehrerbildung an der Universität zu Köln

Eintrag vom 22.12.2009

InKö versteht sich als Sammelpunkt aller Beteiligten an schulischer Integration/Inklusion. Wir haben im letzten Jahr zahlreiche Beispiele für Integration/ Inklusion in der Praxis gesammelt. Nun möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben.

In unserer Schulschau können sie sie sehen- die Best-pratice-Beispiele aus der integrativen/ inklusiven Praxis. Sie alle legen Zeugnis darüber ab, dass Integration/ Inklusion mit Erfolg umgesetzt werden kann.
Doch nicht nur in der schulischen Praxis tut sich einiges. Die Lehrerbildung, mitten in der Umstellung auf ein Bachelor-/ Mastersystem, hat sich dem Integrations-/ Inklusionsgedanken angenommen.
Ein neuer Bereich "Integration / Inklusion und die Lehrerbildung an der Universität zu Köln" informiert Sie nun über die Entwicklungen innerhalb der Lehrerbildung.

Ein gutes Beispiel bildet in diesem Zusammenhang das „Modellkolleg Bildungswissenschaften“. Eine kleine Beschreibung dieses Kollegs und weiterführende Links finden sie unter


News aus der InKö-Literaturdatenbank

Eintrag vom 17.12.2009

Die Literaturdatenbank von InKö - Integration / Inklusion Köln vergrößert sich. Mittlerweile sind rund 1500 Literaturquellen zur schulischen Integration / Inklusion recherchierbar!!
Ein Teil der Literaturtitel wurde nun von ISaR Dortmund - www.isar-projekt.de - bereit gestellt, mit deren Zusammenarbeit das Projekt InKö aufgebaut wurde.

Um die Aktualität der Literaturtitel zu wahren, recherchiert das InKö-Team die neusten Zeitschriftenbeiträge und Neuerscheinungen rund um Integration und Inklusion.


Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik "Köln überwindet Barrieren - eine Stadt für alle"

Eintrag vom 07.12.2009

Am 10. September 2009 wurde das Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik verabschiedet.

Dieses enthält Zahlen zur Situation von Menschen mit Behinderung in Köln und auch Ziele und Veränderungen, die in den nächsten Jahren in Köln umgesetzt werden sollen.

Quelle: http://www.stadt-koeln.de/2/menschen-mit-behinderung/04782/

Seit dieser Woche gibt es nun auch eine Online- Version des Handlungskonzepts. Diese können Sie hier herunterladen:


Elternbefragung zum Wechsel von Kindern auf weiterführende Schulen in Köln

Eintrag vom 02.12.2009

Die Ergebnisse der "Elternbefragung zum Wechsel von Kindern auf weiterführende Schulen in Köln", die vom Dezernat für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln durchgeführt wurde, haben für Aufsehen gesorgt.
Dabei wurde unter anderem deutlich, dass ein Großteil der befragten Eltern (72%) aller Drittklässler/innen sich den Gemeinsamen Unterricht für ihr Kind gut oder sehr gut vorstellen können, wenn die entsprechenden Bedingungen gegeben sind!

Im Informationsbereich von InKö finden Sie einen Gesamtüberblick über die Elternbefragung. Die Dokumente sind uns freundlicherweise durch das Dezernat für Bildung, Jugend und Sport (IV/2 - Integrierte Jugendhilfe- und Schulentwicklungsplanung) zur Verfügung gestellt worden:


10.12.2009 Integrationskongress 2009 der Landesregierung in Solingen: LebensArt Nordrhein-Westfalen - Integration und Kultur

Eintrag vom 03.12.2009

"An der Schwelle zum Kulturhauptstadtjahr soll der
Integrationskongress 2009 der Landesregierung aus
unterschiedlichen Blickwinkeln die Zusammenhänge
zwischen Zuwanderung, Kultur und Integration
beleuchten. Gemeinsam mit der Stadt Solingen, der
Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen und dem Direktorium
der „Ruhr 2010“ lade ich Sie herzlich zum Integrationskongress
2009 ein."

Veranstalter: Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Stadt Solingen

Weitere Informationen entnehmen sie dem Programmflyer.


Kongress "Eine Schule für Alle" in Köln, 12.-14. März 2010

Eintrag vom 01.12.2009

Der Elternverein "mittendrin e.V." lädt herzlich ein zu ihrem zweiten Kongress "Eine Schule für Alle." Er wird am 12. bis 14. März 2010 statt finden, wieder an der Universität zu Köln. Nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention werden sie mit Eltern, Lehrern, Politikern, Behördenvertretern und Wissenschaftlern diskutieren, wie Deutschland seine Schulen zu einer inklusiven Bildungslandschaft umformen kann. (Quelle: eine-schule-fuer-alle.info)

Anmeldungen sind ab sofort auf der Homepage www.eine-schule-fuer-alle.info möglich, das Programm ist in folgendem Link einsehbar


Ringvorlesung "school is open" am 16.12.2009

Eintrag vom 26.11.2009

Am Mittwoch den 16.12.2009 hält Prof’in. Anne Waldschmidt im Rahmen des "school is open-BildungsRaumProjektes" der Universität zu Köln einen Vortrag zum Thema:
"Dis/ability history: Warum und wozu brauchen die Disability Studies eine Erinnerungskultur?"


Die Ringvorlesung, mit oben genanntem Vortrag, findet von 14:00–15:30 Uhr in der Humanwissenschaftliche Fakultät (H2/Gebäude 216) statt.


3. Dezember: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen - Die Stadt Köln lädt ins historische Rathaus ein

Eintrag vom 30.11.2009

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember findet im historischen Rathaus der Stadt Köln ab 16.30 Uhr eine Veranstaltung zum Thema: „Köln – eine Stadt für alle. Was folgt aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung?“ statt.
Dabei soll sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Umsetzung der UN- Konvention in Köln ausgetauscht und das Handlungskonzept zur Kölner Behindertenpolitik vorgestellt werden. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Vertreterinnen und Vertreter der Kölner Ratsfraktion die Ziele des Handlungskonzepts diskutieren.

Zudem kann man sich an Ständen über die verschiedenen Themenbereiche Kinder/Jugend, Wohnen, Arbeit, Stadtentwicklung/Mobilität, Kultur und Selbsthilfe/Bürgerschaftliches Engagement informieren und Kontakte mit Ansprechpartnern knüpfen.

Quelle: http://www.stadt-koeln.de/2/menschen-mit-behinderung/04743/


Neuerscheinung

Eintrag vom 26.11.2009

Unter dem Titel "Inklusion, Partizipation und Empowerment in der Behindertenarbeit: Best-Practice-Beispiele: Wohnen - Leben - Arbeit - Freizeit" erschien im November 2009 ein Buch über beispielhafte Arbeit im Bereich der Heil- und Sonderpädagogik. Herausgeber sind Georg Theunissen und Helmut Schwalb.

Klappentext:
Die Behindertenarbeit befindet sich derzeit in einem hochdynamischen Umbruch. Dabei folgt sie als neuen Leitprinzipien den Begriffen "Inklusion" und "Empowerment". Zwar gibt es inzwischen einige theoretische Beiträge zu den dahinter stehenden Konzepten; was fehlt ist bislang vor allem der Bezug auf die konkrete handlungspraktische Ebene und damit Antworten auf die Fragen: Wie sieht der jeweilige Ansatz in der Praxis aus? Wie lässt sich das konkret umsetzen? Gibt es dafür in Deutschland schon vorbildliche Beispiele?
Das Buch will für die Bereiche des Arbeitens, Wohnens und der Lebensgestaltung Best-Practice-Beispiele dokumentieren und damit zeigen, welche Zukunftsperspektiven sich für die Behindertenarbeit aus den neuen Leitprinzipien "Empowerment" und "Inklusion" ergeben.

Wer einen kurzen Blick in das Inhaltsverzeichnis werfen möchte, wird auf der Seite des Kohlhammer Verlags fündig:


Artikel "Sommer will freie Schulwahl für behinderte Kinder"

Eintrag vom 04.11.2009

Auf der Homepage www.bildungsklick.de ist ein Artikel nachzulesen, in dem Schulministerin Barbara Sommer erklärt, dass das Wahlrecht der Eltern von Kindern mit Behinderung bezüglich des Gemeinsamen Unterrichts oder der Förderschule etabliert werden sollte.
(Quelle: www.bildungsklick.de)

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen:


Fachkongress "Stadt im Wandel - Stadt für Alle" am 29. Oktober in Köln

Eintrag vom 16.10.2009

Der Fachkongress "Stadt im Wandel- Stadt für Alle" wird im Rahmen der Fachmesse "Stadt und Raum" (28.10. - 30.10.2009 in Köln)stattfinden. Unter dem Leitthema "Design für Alle" sollen neue Gestaltungsmöglichkeiten z.B. in der Stadt- und Verkehrsentwicklung besprochen werden. Dabei liegt auch ein besonderer Augenmerk auf den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen.


Allgemein bildende Schulen - aber nicht für alle Kinder

Eintrag vom 15.10.2009

In Ihrem Artikel "Allgemein bildende Schulen - aber nicht für alle Kinder - Integrationskinder nach der Grundschule: Teilhabe und Selbstbestimmung oder Wege ins Abseits?" vom 09.09.2009 zeigt Brigitte Schumann am Beispiel von NRW auf, wie es Kindern mit Behinderungen und Entwicklungsproblemen in der Regel in Deutschland ergeht, wenn sie im Anschluss an den Gemeinsamen Unterricht (GU) der Grundschule das Lernen mit Kindern ohne Behinderungen und Beeinträchtigungen in den allgemein bildenden Schulen fortsetzen wollen. Dabei wird deutlich, dass die gegenwärtige Praxis der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gänzlich zuwiderläuft.

Weitere Informationen und interessante Artikel und Stellungnahmen zur UN-Konvention finden Sie unter:
http://www.inkoe.de/information/information_detail.php?thema_id=5


Situation und Zukunft der sonderpädagogischen Förderung an Schulen in NRW

Eintrag vom 14.10.2009

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen haben in einer großen Anfrage die Landesregierung NRW dazu aufgefordert, detaillierte (statistische) Angaben zur Situation der sonderpädagogischen Förderung an Schulen in NRW zu machen.
In einem 42-seitigen Papier nahm sie nun dazu Stellung.


Überlegungen zur Lebenshilfe-Tagung in leichter Sprache

Eintrag vom 30.09.2009

Anlässlich der großen Lebenshilfe-Tagung "Eine Schule für alle - Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Inklusion", die vom 12.-14. November im Sheraton Hotel in Offenbach stattfinden wird, hat Ulrich Niehoff einige Überlegungen dazu in leichter Sprache verfasst.

Weitere Informationen zum Thema "Leichte Sprache" finden Sie im Bereich "Informationen".


Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2009

Eintrag vom 21.09.2009

Die Bundesarbeitsgemeinschaft PgA - Politik gegen Aussonderung - hat kurz vor der anstehenden Bundestagswahl Spitzenkandidaten aus Bund und Ländern zu wichtigen Fragen / Positionen in Bezug auf Integration / Inklusion befragt.


Nationales Handlungskonzept Inklusive Bildung

Eintrag vom 15.09.2009

Deutscher Behindertenrat fordert: Bildung für alle zu gleichen Bedingungen

Der DBR hat jetzt ein nationales Handlungskonzept zur inklusiven Bildung vorgestellt, mit dem Forderungen über gesetzliche Regelungen, Finanzierungsfragen und Themen bis hin zu Aus- und Fortbildung, Wissenschaft und Forschung aufgegriffen werden.


„Bildungsbarometer Inklusion“

Eintrag vom 09.09.2009

Auf der Pressekonferenz am 20. 08. 2009 stellte der Sozialverband Deutschland (SoVD) "Das SoVD-Bildungsbarometer Inklusion - Fortschritte auf dem Weg zur inklusiven Bildung in den Bundesländern" vor. Von zentraler Bedeutung für die Umsetzung von Inklusion sind die Bundesländer, da Bildunspolitik in hohem Maße in ihren Zuständigkeitsbereich fällt.
Auf einer Landkarte verdeutlicht der SoVD den Stand der Inklusion anhand der Integrationsquoten und dem Entwicklungsstand der politischen Diskussion in den einzelnen Bundesländern.


Wegweiser für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht

Eintrag vom 01.09.2009

Mit dem "Wegweiser für Eltern zum Gemeinsamen Unterricht" stellt die Bundesbeauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karin Evers-Meyer, eine Broschüre mit hilfreichen Informationen zum Gemeinsamen Unterricht und zum Weg in den Gemeinsamen Unterricht vor. Erarbeitet wurde die Broschüre vom Elternverband Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen e.V.


Vortrag "Recht auf freie und inklusive Bildung gleich hoher Qualität für Alle" von UN- Sonderberichterstatter Munoz

Eintrag vom 26.08.2009

In seinem Votrag über das Recht auf Bildung für Alle sagte Monuz:"Wenn wir über die Notwendigkeit der Verwirklichung einer inklusiven Bildung sprechen, haben wir die Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, der sich auch Deutschland angeschlossen hat. Es geht darum, die internen Maßnahmen festzulegen, die notwendig sind, um diese Rechte zu verwirklichen, die Rechte der hier lebenden Menschen und Verpflichtungen des deutschen Staates sind. Wenn wir vom deutschen
Staat sprechen, reden wir von der Bundesregierung, aber ebenso von den Bundesländern - also vom
deutschen Staat, seiner politischen Struktur und seiner Einwohnerschaft. Deshalb muss man auch
darauf bestehen, dass wir alle dafür verantwortlich sind, diese Rechte zu verwirklichen. Es gibt offensichtlich Schwierigkeiten bei der Verwirklichung dieser Rechte."

Den gesamten Votrag in deutscher Übersetzung können Sie hier nachlesen:


Erste Universitätsprofessur für Disability Studies in Deutschland

Eintrag vom 30.06.2009

Am 03. Dezember 2008 wurde die Professur „Soziologie in der Heilpädagogik unter besonderer Berücksichtigung sozialpolitischer Aspekte und des Sozialmanagements“ an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln in „Soziologie und Politik der Rehabilitation, Disability Studies“ umbenannt.
Prof. Dr. Anne Waldschmidt bekleidet somit die erste Professur für Disability Studies in Deutschland.

Erforscht wird nicht nur der abstrakte Behinderungsbegriff, sondern auch das konkrete Leben von Behinderten.


definitiv inklusiv

Eintrag vom 31.03.2009

Eine Gruppe (ehemaliger) Pädagogik-Studierender aus Berlin und der Verein "Eltern für Integration" (EfI), wollen weltweit Definitionen von "Inklusion" und "inklusiver Bildung" zusammentragen. Dabei suchen sie wissenschaftliche aber auch persönliche Definitionen. Sie interessieren sich sowohl für Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten in den international verwendeten Definitionen. Es geht ihnen auch darum, inwieweit der Begriff "Inklusion" gegenüber anderen Konzepten wie "Integration" oder "Mainstreaming" abgegrenzt wird. (Quelle: Homepage definitiv inklusiv)


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